Hirnschlag
Springreit-Legende Willi Melliger (†64) ist tot

Der frühere Weltklasse-Springreiter Willi Melliger hat seinen letzten Kampf verloren. Er erholte sich nicht mehr von einem Mitte Dezember erlittenen Hirnschlag und starb in der Nacht auf Dienstag im Alter von 64 Jahren.

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Willi Melliger starb am 16. Januar 2018, nachdem er einen Hirnschlag erlitten hatte.
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Melliger gewann auf Calvaro an Olympia 2000 in Sydney mit der Schweizer Equipe Silber.
Melliger und Calvaro kurz vor dem Abflug nach Sydney. 1996 hatte das Duo im Einzel Olympia-Silber geholt.
Prachtsschimmel Calvaro begleitete Melliger auch am CSI Zürich 2000. Zwei Jahre zuvor hatte er den Wettbewerb als erster Schweizer gewonnen.
Von Calvaro musste Melliger 2003 Abschied nehmen.
Willi Melliger auf BB Nithard gewinnt am 28. Juli 2001 das Jagdspringen beim CSI in Ascona.
Melliger auf "Gold du Talus". Er ist mit zwei Nullfehlerritten der Beste seiner Mannschaft beim Nationenpreis aus der Samsung Super League vom Sonntag, 1. Juni 2003 am CSIO von St. Gallen.
Willi Melliger ist tot
Melliger 2003 im Reitstall Bopp Würenlos.
Melliger verstarb in der Nacht auf den 16. Januar 2018.

Willi Melliger starb am 16. Januar 2018, nachdem er einen Hirnschlag erlitten hatte.

KEYSTONE/WALTER BIERI

Willi Mellinger ist in der Nacht auf Dienstag einem schweren Hirnschlag erlegen. "Willi hinterlässt eine unendlich grosse Lücke. Er wird für immer in unseren Herzen sein", zitiert die "Schweizer Illustrierte" online die frühere Ehefrau Nadja Melliger.

Der in Buttwil geborene Melliger erlitt am 13. Dezember in Neuendorf einen Hirnschlag. Er kam erst ins Spital, lag danach in einem Pflegeheim fünf Wochen im Koma – und wachte nicht mehr auf.

Europameister und Olympia-Zweiter

Der Mythos Melliger und Calvaro lebt weiter. Mit seinem Wunderschimmel schrieb Melliger Reitsportgeschichte. Es waren nicht nur Aura und Glanz, die das aussergewöhnliche Paar zum Sympathieträger machten, sondern auch deren Erfolge. Zwei Olympia-Silbermedaillen gewann der kantige Solothurner mit dem blütenweissen Holsteiner-Riesen: 1996 in Atlanta im Einzel und 2000 in Sydney mit der Schweizer Equipe.

An Europameisterschaften gewann Melliger mit Calvaro Gold (1995) und Silber (1999) mit der Schweizer Mannschaft sowie zweimal Bronze im Einzel (1995 und 1997). Dazu kam der 4. Platz an der WM 1998 in Rom, wo der mächtige Schimmel als bestes Pferd ausgezeichnet wurde. Ausserdem feierte das Paar Siege an zahlreichen Grossen Preisen wie am CSIO St. Gallen und in der Classic am CSI Zürich.

13 EM-Medaillen

Mit insgesamt 13 EM-Medaillen, darunter vier goldenen Auszeichnungen, ist Melliger der erfolgreichste Schweizer EM-Reiter aller Zeiten. Vor 1995 hatte der Neuendorfer schon 1983 in Hickstead mit Van Gogh in der Equipe sowie 1993 in Gijon mit Quinta im Einzel und mit der Schweizer Mannschaft den EM-Titel gefeiert.

Melligers Stern ging 1976 in Luzern auf, als er am CSIO auf der damaligen Hausermatte mit Rhonas Boy völlig überraschend den Grossen Preis der Schweiz gewann. Diesen Erfolg bestätigte der äusserlich robuste, innerlich aber feinfühlige Metzgersohn 1984 in Luzern mit Van Gogh und 1996 in St. Gallen mit Calvaro. Sechsmal wurde Melliger Schweizer Meister.

Der langjährige Zigarrenraucher, Feinschmecker und Genussmensch war als nervenstarker Reiter und schlauer Pferdehändler bekannt. Er konnte sich an Pferde verschiedener Grössen und Eigenarten anpassen. Er führte mit seinem Gespür nicht nur Calvaro oder Quinta zu Erfolgen, sondern auch Corso (zweimal EM-Team-Bronze), Van Gogh, Beethoven und Gold du Talus sowie Durchschnitts-Sportpferde wie Trumpf Buur und Rhonas Boy.

2010 beendete der Solothurner seine aktive Karriere, widmete er sich vermehrt dem Pferdehandel und stellte seine Dienste dem Schweizer Verband für Pferdesport als Coach des Nachwuchses zur Verfügung. Auch dies mit beachtlichen Erfolgen.

Herzinfarkt vor Jahresfrist

Ende 2017 erlitt Willi Melliger einen Herzinfarkt. Er musste notfallmässig operiert werden, erholte sich aber vom Eingriff relativ gut. Er stellte darauf seinen Zigarrenkonsum praktisch ein.

Willi Melliger war zweimal verheiratet und hinterlässt drei Kinder und einen Enkel. Seine Söhne Kevin und Kay sind aktive Reiter. Er war freundschaftlich mit der Reiterfamilie Fuchs in Bietenholz verbunden und Pate des erfolgreichen jungen Equipenreiters Martin Fuchs.

Prominente Verstorbene im 2018:

28. Dezember: Amos Oz (79) Der israelische Schriftsteller Amos Oz ist am Freitag in seiner Heimat im Alter von 79 Jahren an Krebs gestorben. Er war unter anderem durch seinen autobiografischen Roman "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" zu Weltruhm gelangt, das Buch wurde zum internationalen Bestseller. Jahrelang wurde Oz als Anwärter auf den Literaturnobelpreis gehandelt. Ausserdem hatte er international zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der unter dem Namen Amos Klausner in Jerusalem als Sohn jüdischer Einwanderer aus der Ukraine geborene Autor war als Gründer der Friedensbewegung Schalom Achschaw (Frieden Jetzt) auch politisch aktiv.
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Ende Dezember: Andreas "Res" Brügger (91) In Zürich verstirbt die Leichtathletik-Legende Andreas "Res" Brügger, der "Vater" des Meetings Weltklasse Zürich, im hohen Alter von 91 Jahren nach längerer Krankheit. Er hat das internationale Leichtathletik-Meeting im Zürcher Letzigrund zur weltbesten Eintages-Veranstaltung entwickelt. Der aus Meiringen im Berner Oberland stammende ehemalige Topmanager war 1955 Schweizer Meister im Kugelstossen, amtete als Trainer im Leichtathletik-Club Zürich, bevor er die Leitung des Meetings übernahm
13. Dezember: Nancy Wilson (81) Die US-amerikanische Sängerin und mehrfache Grammy-Preisträgerin Nancy Wilson ist tot. Die Interpretin, die mit ihrer klaren Pop- und Jazz-Stimme zu einer komerziell erfolgreichen Künstlerin wurde, starb nach einer langen Krankheit im Alter von 81 Jahren.
12. Dezember: Wilhelm Genazino (75) Der deutsche Schriftsteller ist nach kurzer Krankheit verstorben. Wilhelm Genazino gehört zu den bekanntesten Schriftstellern Deutschlands und wurde 2004 mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet. Der am 22. Januar 1943 in Mannheim geborene Autor wurde mit seiner Angestellten-Romantrilogie "Abschaffel" (1977), "Die Vernichtung der Sorgen" (1978) und "Falsche Jahre" (1979) bekannt.
1. Dezember: Stefanie Tücking (56) Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Stefanie Tücking wurde in den 80ern bekannt als TV-Moderatorin der Kult-Musiksendung "Formel Eins". Danach war sie vor allem im Radio zu hören. 30 Jahre lang war sie für SWF3 respektive SWR3 tätig. Ihre Stimme galt als unverwechselbar. Ihre Kompetenz als Musikjournalistin war unbestritten.
30. November: George H. W. Bush (94) Der ehemalige US-Präsident George H. W. Bush ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Er war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Republikaner war von 1981 bis 1989 Vizepräsident unter Ronald Reagan.
26. November: Bernardo Bertolucci (77) Er drehte mit Marlon Brando den Skandalfilm «The Last Tango in Paris» und gewann für «The Last Emperor» neun Oscars. Der italienische Meisterregisseur Bernardo Bertolucci ist 77-jährig verstorben. Er litt an Krebs.
17. November: Jens Büchner (49) Er war TV-Auswanderer, Café-Inhaber und Schlagersänger: Jens Büchner, auch bekannt geworden als «Malle-Jens», ist in einem Krankenhaus auf Mallorca an Lungenkrebs gestorben.
12. November: Stan Lee (95) Der legendäre Comic-Zeichner Stan Lee ist im Alter von 95 Jahren in Los Angeles verstorben. Er erschuf Superhelden wie Spider-Man, Hulk oder Thor.
3. November: Sondra Locke (74) Die US-Schauspielerin Sondra Locke, häufige Filmpartnerin und frühere Freundin von Clint Eastwood, ist tot. Sie starb an den Folgen einer Krebserkrankung. Ihr Tod wurde Mitte Dezember bekannt. Gleich für ihren ersten Film, das Drama "The Heart Is a Lonely Hunter", hatte Locke 1969 eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin erhalten. Nach dem Ende der Beziehung Eastwood kam es zu einem bitteren Gerichtsstreit um Unterhaltszahlungen. Sie einigten sich aussergerichtlich.
27. Oktober: Ingo Insterburg (84) Der deutsche Liedermacher und Sänger ist im Alter von 84 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in Berlin verstorben.
27. Oktober: Vichai Srivaddhanaprabha (60) Der Besitzer von Leicester City, der Miliardär Vichai Srivaddhanaprabha, ist bei einem Helikopterabsturz am Stadion des englischen Fussball-Erstligisten tödlich verunglückt. Auch die anderen vier Insassen verunglückten tödlich.
22. Oktober: Gilberto Benetton (77) Der Modeunternehmer ist nach kurzer Krankheit im Alter von 77 Jahren gestorben. Benetton gründete 1965 gemeinsam mit seinen Geschwistern das Familienunternehmen "United Colors of Benetton".
15. Oktober: Paul Allen (65) Der US-Unternehmer, Microsoft-Mitbegründer und Milliardär Paul Allen starb 65-jährig an den Folgen einer Krebserkrankung.
6. Oktober: Montserrat Caballé (85) Die Musikwelt trauert um eine ihrer grossen Stimmen: Operndiva Montserrat Caballé ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Einen ihrer grössten Hits interpretierte sie mit Queen-Frontmann Freddie Mercury.
9. September: Beat Richner (71) Der Gründer der Kantha-Bopha-Spitäler in Kambodscha, Beat Richner, erlag mit 71 Jahren einer schweren Krankheit.
7. September: Mac Miller (26) Der US-amerikanische Rapper Mac Miller, Ex-Freund von Sängerin Ariana Grande, ist tot. Er sei mit 26 Jahren "tragisch gestorben", teilte seine Familie mit. Einzelheiten über die Todesursache gebe es zu diesem Zeitpunkt nicht, schrieb die Familie weiter. Nach US-Medienberichten war Miller, der mit bürgerlichem Namen Malcolm James McCormick hiess, tot aufgefunden worden. Sanitäter seien per Notruf zu dem Haus des Musikers nahe Los Angeles gerufen worden, berichtete etwa der Internetdienst "TMZ.com".
6. September: Burt Reynolds (82) Hollywoodstar und 60er-Jahre-Westernheld Burt Reynolds ist im Alter von 82 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Vor allem in den 70er und 80er Jahren galt Reynolds in Hollywood als Kassenmagnet. 1972 war Reynolds als erster Mann nackt in der Zeitschrift "Cosmopolitan" zu sehen.
5. September: Karl Erb (92) Karl Erb ist in Muralto im Alter von 92 Jahren friedlich eingeschlafen. Er war in den goldenen Zeiten des Skisports populärster Sportreporter und prägte die TV-Berichterstattung.
25. August: John McCain (81) US-Senator John McCain ist tot. Der 81-Jährige starb am Samstag in seinem Haus in Arizona an Krebs, wie sein Büro mitteilte. Der Ex-Vietnam-Kriegsgefangene zählt zu den prominentesten Mitgliedern des US-Kongresses. Er war ein Kritiker von US-Präsident Donald Trump und über die Parteigrenzen hinaus beliebt.
18. August: Rudolf Hunsperger (72) Der dreifache Schwingerkönig Rudolf Hunsperger, hier am Eidgenössischen Schwinger- und Älplerfest 1974 in Schwyz, war seit mehreren Jahren gesundheitlich schwer angeschlagen. Nun ist die Berner Schwing-Legende im Alter von 72 Jahren verstorben.
18. August: Kofi Annan (80) Der frühere Uno-Generalsekretär Kofi Annan starb nach kurzer Krankheit im Alter von 80 Jahren in Bern. Seine Frau Nane und ihre drei Kinder seien in seinen letzten Tagen an seiner Seite gewesen.
16. August: Aretha Franklin (76) Die Soulsängerin Aretha Franklin ("Respect", "Think") starb im Alter von 76 Jahren in ihrem Haus in Detroit an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie ihre Medienvertreterin Gwendolyn Quinn der Nachrichtenagentur AP mitteilte.
26. Juli: Peter Wetzel alias Clown Spidi (51) Peter Wetzel (51), bekannt als Clown Spidi, ist in Aarau verstorben. Der Solothurner hat Selbstmord begangen.
25. Juli: Sergio Marchionne (66) Der langjährige Konzernchef Sergio Marchionne, der den italienischen Autobauer Fiat vor dem Aus rettete und durch die Übernahme der US-Marke Chrysler später zu einem internationalen Konzern formte, ist im Alter von 66 Jahren im Zürcher Unispital verstorben.
15. Juni: Matt "Guitar" Murphy (88) Matt "Guitar" Murphy (rechts), einst Gitarrist der US-Band The Blues Brothers, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das verkündete die Gruppe in mehreren sozialen Medien.
8. Juni: Anthony Bourdain (61) Der US-Küchenchef und TV-Präsentator Anthony Bourdain ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Die Todesursache ist unbekannt.
31. Mai: Demba Nabé (46) Der Musiker Demba Nabé ist im Alter von 46 Jahren gestorben. Er war einer der drei Frontmänner der deutschen Dancehall- und Reggae-Kombo Seeed.
19. Mai: Pfarrer Ernst Sieber (91) Der schweizweit bekannte Zürcher Pfarrer Sieber engagierte sich für Obdachlose und Benachteiligte. So bot er im Pfuusbus beim Zürcher Albisgüetli Obdachlosen und Randständigen einen Unterschlupf in der Nacht an. Er schlief friedlich ein.
14. Mai: Tom Wolfe (88) Als Mitbegründer des «New Journalism» hat der US-Publizist und Reporter das «Ich» als neue feste Grösse im Text definiert.
4. Mai: Alexander Tschäppät (66) Er konnte seinen Ruhestand nicht lange geniessen: Der ehemalige Stadtpräsident und SP-Nationalrat Alexander Tschäppät ist mit 66 Jahren einem Krebsleiden erlegen.
21. April: Verne Troyer (49) Der US-Schauspieler Verne Troyer, vor allem für seine Rolle als Mini-Me in den "Austin Powers"-Filmen bekannt, ist im Alter von nur 49 Jahren gestorben. Troyer, mit einer Körpergrösse von 81 Zentimetern einer der kleinsten Menschen der Welt, hatte jahrelang Alkoholprobleme und litt zuletzt an Depressionen.
20. April: DJ Avicii (28) Der Star-DJ Avicii starb in Muskat, der Hauptstadt des Oman. Der Schwede begeisterte mit seinen Megahits «Wake me up» oder «Level» Millionen Musikfans.
18. April: Andy Rihs (75) Er machte Phonak gross und war ein grosser Velo- und Fussballfan: Andy Rihs verstarb mit 75 an Leukämie.
17. April: Barbara Bush (92) Die Frau des ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush und Mutter des späteren Präsidenten George W. Bush ist im Alter von 92 Jahren gestorben.
14. April: Milos Forman (86) Der erfolgreiche Filmregisseur kam dank "Einer flog über das Kuckucksnest" zu Weltruhm. Der gebürtige Tscheche machte etwa auch den Film "Amadeus".
24. März : Lys Assia (94) Assia ist mit 94 Jahren gestorben. 1956 hatte sie den ersten Eurovision Song Contest gewonnen und stand bis ins hohe Alter auf der Bühne.
14. März: Stephen Hawking (76) Ärzte hatten bei ihm im Alter von 20 Jahren eine beginnende ALS-Erkrankung diagnostiziert. Nichtsdestotrotz machte er als Wissenschafter und Astrophysiker Karriere und wurde berühmt, weil er seine Materie den einfachen Leuten verständlich erklären konnte. Bekannt wurde sein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit".
12. März: Siegfried Rauch (85) Der deutsche Schauspieler Siegfried Rauch ("Das Traumschiff") ist bei einem Treppensturz in seinem Wohnort Untersöchering südlich von München tödlich verunglückt. Er wurde 85 Jahre alt.
10. März: Hubert de Givenchy (91) Hubert de Givenchy ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Der französische Modedesigner gründete 1952 sein Modehaus. Seit den 50er Jahren stattete er unter anderem US-Schauspielerin Audrey Hepburn aus, die als seine Muse galt.
1. März: Luigi Taveri (88) Die Schweizer Motorrad-Legende Luigi Taveri erlitt am 17. Februar einen Schlaganfall, aus dem er sich nicht mehr erholte. Taveri verstarb im Alter von 88 Jahren. Der Motorradfahrer war, nicht nur in der Schweiz, sehr populär. Vor allem in Japan wurde der Zürcher fast wie ein einheimischer Motorradrennfahrer vergöttert und verehrt.
24. Februar: Sridevi Kapoor (54) Die legendäre Bollywood-Schauspielerin Sridevi Kapoor starb nach Angaben ihres Schwagers im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt während einer Hochzeitsfeier in Dubai. Sridevi Kapoor spielte schon als Kind in zahlreichen Filemn in den indischen Regionalsprachen Tamil, Telugu, Malayalam und Kannada mit, bevor sie 1978 ihr Bollywood-Debüt gab und zum Superstar aufstieg.
3. Februar: Rolf Zacher (76) Der deutsche Schauspieler und Musiker, der auch einmal im Dschungelcamp dabei war, starb mit 76 Jahren.
27. Januar: Ingvar Kamprad (91) Der Ikea-Gründer ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Kamprad schlief in seinem Haus in der südschwedischen Region Småland friedlich ein. Der Milliardär hatte den heutigen Möbelriesen 1943 mit 17 Jahren gegründet. Das I und das K stehen für seine Initialen, E und A für den Bauernhof Elmtaryd beim Ort Agunnaryd, wo er aufgewachsen ist. Die dank Ikea reich gewordene Familie Kamprad führte auch dieses Jahr die "Bilanz"-Liste der Reichen in der Schweiz an. "Bilanz" beziffert ihr Vermögen auf 48 bis 49 Milliarden Franken.
20. Januar: Paul Bocuse (91) Der international berühmte Spitzenkoch aus Frankreich und Vater der "Nouvelle Cuisine" stirbt im Alter von 91 Jahren in seinem Gourmettempel in Collonges-au-Mont-d'Or bei Lyon. Bocuse litt seit Jahren an Parkinson.
16. Januar: Oliver Ivanovic (64) Ivanovic (Mitte) war ein früherer serbischer Staatssekretär und hochrangiger Vertreter der serbischen Minderheit im Kosovo. Er wurde erschossen.
Willi Melliger starb am 16. Januar 2018, nachdem er einen Hirnschlag erlitten hatte.
15. Januar: Edwin Hawkins (75) Der US-amerikanische Gospelmusiker stirbt im Alter von 75 Jahren. Das Bild zeigt ihn am 10. Juni 2014 bei einem Auftritt im Apollo Theater in New York.
15. Januar: Dolores O'Riordan (46) Die irische Sängerin und Songwriterin stirbt überraschend im Alter von 46 Jahren. Sie ertrinkt nach einem Alkohol-Exzess in einer Hotelbadewanne. Bekannt wurde sie als Frontfrau der Band "Cranberries" und dem Hitsong "Zombie" im Jahr 1994. Das Bild zeigt sie an einem Konzert in Lissabon am 10. März 2010.
7. Januar: France Gall (70) Die französische Sängerin erliegt einer Krebserkrankung. International bekannt wurde sie durch ihren Song "Ella, elle l'a".
4. Januar: Aharon Appelfeld (85) Der israelische Schriftsteller und Holocaust-Überlebende stirbt im Alter von 85 Jahren.
4. Januar: Ray Thomas (76) Der Rockmusiker und Mitbegründer der britischen Band Moody Blues, verstirbt im Alter von 76 Jahren.

28. Dezember: Amos Oz (79) Der israelische Schriftsteller Amos Oz ist am Freitag in seiner Heimat im Alter von 79 Jahren an Krebs gestorben. Er war unter anderem durch seinen autobiografischen Roman "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" zu Weltruhm gelangt, das Buch wurde zum internationalen Bestseller. Jahrelang wurde Oz als Anwärter auf den Literaturnobelpreis gehandelt. Ausserdem hatte er international zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der unter dem Namen Amos Klausner in Jerusalem als Sohn jüdischer Einwanderer aus der Ukraine geborene Autor war als Gründer der Friedensbewegung Schalom Achschaw (Frieden Jetzt) auch politisch aktiv.

Keystone/AP/DAN BALILTY