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Überschwänglich, aber ohne Platzsturm: Der FC Zürich feiert dank einem 2:0-Auswärtssieg in Basel die Meisterschaft

In der 32. Runde der Super League ist die Meisterentscheidung gefallen. Der FC Basel verliert 0:2 gegen den FC Zürich, der damit ausgerechnet beim Erzrivalen den Titel feiern kann. Im Stadion bleibt es nach Schlusspfiff ruhig.

Jakob Weber
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Das Spiel:

Der FC Basel ist zu Beginn das bessere Team. Doch weil Millar und Stocker die Chancen in der Startphase nicht machen, bleibt es lange beim 0:0. Nachdem Lang und Stocker dann früh verletzt ausgewechselt werden müssen, kommt es für den FCB kurz vor der Pause noch dicker. Erst trifft Ceesay per Kopf zum 1:0 und dann doppelt auch noch Boranjasevic in der Nachspielzeit aus 16 Metern nach. Mit 2:0 geht es in die Pause und dabei bleibt es auch, weil Zürich in Halbzeit 2 den Sieg und damit die Meisterschaft eintütet.

Der Beste:

Taulant Xhaka lebt vor, was in einem solchen Duell braucht. Mal für Mal grätscht er den FCB zu einem Ballgewinn. Auch die Mitspieler spornt das an, doch nach dem 0:1 ist der rotblaue Enthusiasmus dann gebrochen.

Das gab zu reden:

Zum befürchteten Platzsturm kommt es nicht. Doch die FCZ-Fans feiern zusammen mit der Meisterschaft nach Abpfiff 25 Minuten auf dem Rasen des Joggeli, was den Basler Fans und auch der Basler Polizei, die zahlreich den Innenraum des Stadions absicherte, missfällt. Trotz Anweisung per Stadionlautsprecher bleibt die FCZ-Mannschaft lange auf den Rasen, wo sie den verdienten Titel mit ihren Anhängern feiert. Erst als sich das Team in die Kabine begibt, ziehen sich auch die Zürcher Fans zu ihren Extrazügen zurück. Nur den Quadratmeter um den Eckballpunkt, etwas Rasen an der Sechzehnmeterlinie und das Tornetz nahmen die Zürcher mit.

Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker: