Gegen die 20-jährige russische Weltnummer 144 verwertete Teichmann nach dominanten 78 Minuten ihren dritten Matchball zum zweiten klaren Sieg im zweiten Duell. Schon vor einem Jahr hatte sie an einem ITF-Turnier in Rom gegen Samsonowa nur vier Games abgegeben.

Ihre Gegnerin im Final vom Sonntag ist mit der topgesetzten Kiki Bertens die grösstmögliche Hürde. Die Weltranglisten-Fünfte aus den Niederlanden gab sich gegen die spanische Überraschungs-Halbfinalistin Paula Badosa Gibert keine Blösse und siegte 6:1, 7:5. Die einzige Direktbegegnung mit Teichmann entschied Bertens 2015 in Luxemburg in zwei Sätzen für sich.

Für Teichmann, in der Vorwoche Viertelfinalistin in Lausanne, ist es der zweite Final auf höchster Stufe. In Prag hatte sie Anfang Mai mit einem Dreisatz-Erfolg gegen die Tschechin Karolina Muchova ihren ersten Titel errungen. Dank des neuerlichen Exploits wird die aktuelle Weltnummer 82 im Ranking vom Montag erstmals in die Top 60 vorstossen und Viktorija Golubic als Schweizer Nummer 2 hinter Belinda Bencic ablösen.