Oprandi (WTA 45) musste gegen Zheng, die in der Runde zuvor die topgesetzte Dänin Caroline Wozniacki eliminiert hatte, erstmals im Turnierverlauf einen Satz abgeben. Ihre Reaktion war aber eindrücklich, im letzten Satz gewann die Chinesin kein Game mehr.

Die begabte Bernerin überzeugt damit in diesen Wochen auch punkto Konstanz. Zum dritten Mal in den letzten vier Wochen (nach Oeiras und dem ITF-Turnier in Cagnes-sur-Mer) steht Oprandi damit in einer Vorschlussrunde. Oprandi, die nun schon fast 27'000 Dollar und 200 Punkte auf sicher hat, wird damit in der nächsten Woche erstmals überhaupt unter den Top 40 des WTA-Rankings auftauchen. Falls sie aber ihren ersten Final erreichen sollte, würde sie sogar in den Bereich von Platz 25 und damit in ganz neue Dimensionen vorstossen.

Gegen ihre Halbfinalgegnerin Peng Shuai (WTA 34), welche der launischen Sloane Stephens (WTA 17) keine Chance liess, steigt sie mit guten Erinnerungen ins Spiel: In Oeiras musste sie der Chinesin nur gerade vier Games zugestehen.