Nina Betschart und Tanja Hüberli bezwangen im Sechzehntelfinal die Slowakinnen Andrea Strbova/Natalia Dubovcova in drei Sätzen. Nach dem Verlust des ersten Durchgangs (16:21) schafften die EM-Zweiten von 2018 mit dem gleichen Skore den Satzausgleich. Das finale Kurz-Set wurde trotz ständiger und zeitweise auch klarer Führung doch noch zur Zitterpartie für die Schweizerinnen. Sie führten 11:6 und 14:10, vergaben dann aber vier Matchbälle in Folge, ehe sie sich mit 16:14 doch noch durchsetzten.

Im Achtelfinal vom Donnerstag wartet das brasilianische Top-Duo Ana Patricia/Rebecca auf Hüberli/Betschart. Die Weltnummern 3 aus Südamerika setzten sich in den Sechzehntelfinals gegen die Chinesinnen Wang/Xue locker 21:11, 21:13 durch.

Heidrich/Vergé-Dépré nach abgewehrtem Matchball weiter

Ein ähnlicher Härtetest wartet in der zweiten K.o.-Runde auf Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré. Sie treffen auf die Australierinnen Taliqua Clancy/Mariafe Artacho. Die Weltnummern 2 haben vor drei Wochen das World-Tour-Turnier in Warschau gewonnen, in der Gruppenphase mussten sie im Gegensatz zu den Schweizerinnen jedoch schon eine Niederlage einstecken.

Bereits in den Sechzehntelfinals wurden Heidrich/Vergé-Dépré vom einheimischen Duo Sarah Körtzinger/Leonie Schneider hart gefordert. Es dauerte fast eine Stunde, ehe der 24:22, 19:21 und 16:14-Erfolg der favorisierten Schweizerinnen feststand. Im Entscheidungssatz mussten Heidrich/Vergé-Dépré sogar einen Matchball abwehren, nachdem sie 13:11 in Führung gelegen hatten.