Champions League

Die Giganten Barça und ManU vor dem Traum-Final

Die begehrte Tropähe von Barcelona und Manchester United

Die begehrte Tropähe von Barcelona und Manchester United

Das Wirtschafts-Treffen der G8 beginnt erst am Donnerstag. Die «G2» der beiden führenden Fussball-Verbände veranstalten ihr wichtigstes Meeting des Jahres bereits heute im Olimpico.

Manchester United hat in der Champions League keines der letzten 25 Spiele mehr verloren. Der FC Barcelona will der fabelhaften Serie des englischen Meisters im restlos ausverkauften Traum-Final in Rom ein Ende setzen. Mittendrin ist mit Schiedsrichter Massimo Busacca auch ein Schweizer.

Seit 1992 wird der europäische Elite-Zirkel als Champions League vermarktet. Nicht jeder Teilnehmer wird der Etikette gerecht. Auch Verlierer (auf hohem Niveau) treten im Zirkus der Sterne auf. Die diesjährige Affiche wird indes allen Ansprüchen gerecht. Kein Werbestratege hätte eine attraktivere Finalzusammensetzung entwerfen können: Die Meister der beiden stärksten Meisterschaften kämpfen um die wichtigste Klub-Trophäe, die bisher je elfmal an einen spanischen und englischen Verein ging.

Mehr sportliche Qualität und Glamour hat der Fussball Europas derzeit kaum zu bieten. "Barça" gilt als das perfekte Muster einer Offensiv-Mannschaft. Kein Team aus den grossen fünf europäischen Ligen hat in der Meisterschaft über 100 Treffer geschossen. Mit 104 Toren hat der FCB eine kaum übertreffbare Marke gesetzt. Das wunderbare Trio Messi-Henry-Eto'o produzierte die magischen Momente gleich serienweise.

Manchester United hat im Kreativbereich mit Weltfussballer Cristiano Ronaldo, Carlos Tevez oder Wayne Rooney ein ebenso hochkarätiges Triumvirat anzubieten. Die United beherrschte in ihrer aussergewöhnlich guten Besetzung die gegenwärtig teuerste und beste Liga der Welt. Ihre Strategie ist durchaus mit jener der Katalanen zu vergleichen.

Die beiden Klubs wirtschaften mit Budgets in astronomischer Höhe und leisten sich nur das teuerste Personal. Die spanische Zeitung "Marca" schätzte den Marktwert der erwarteten Startformationen auf gegen eine Milliarde (!) Euro.

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