Fussball
Forderungen an neuen Präsident des SFV gestellt

Am Samstag wurde Peter Gilliéron zum neuen Zentralpräsidenten des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) gewählt. Der Berner Regierungspräsident Hans-Jürg Käser und Reto Nause, Gemeinderat der Stadt Bern, haben ihre Forderungen an ihn in einem offenen Brief formuliert.

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Gewalt an Fussballspielen

Gewalt an Fussballspielen

Keystone

Käser und Nause erhoffen sich vom neuem Präsidenten des SFV eine aktive Unterstützung im Kampf gegen Gewalt bei Fussballspielen, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei.

Stadt und Kanton Bern arbeiten seit längerem an Massnahmen gegen gewalttätige Auseinandersetzungen im Rahmen von Sportveranstaltungen. Die Gewalt in den Griff zu bekommen gelinge aber nur, wenn sich alle Beteiligten gezielt dafür einsetzen. Insbesondere brauche es zusätzliche Anstrengungen von Seiten der Klubs.

Forderungskatalog mit Massnahmen

In einem offenen Brief fordern Regierungspräsident Hans-Jürg Käser, Polizei- und Militärdirektor des Kantons Bern, und Reto Nause, Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, den neuen Zentralpräsidenten des SFV auf, sie dabei zu unterstützen.

Insbesondere verlangen sie, dass die Reglemente und Richtlinien der Swiss Football League konsequent angewendet werden. Sie fordern Peter Gilliéron auf, die Klubs in Zukunft stärker in die Pflicht zu nehmen. Die Klubs sollen die Eintrittskontrollen verschärfen, Stadionverbote sollen ausgesprochen und durchgesetzt werden, verbotene Handlungen sollen rigoros bestraft werden. Die Disziplinarmassnahmen der Swiss Football League sollen verschärft werden, sollten die Klubs den Pflichten nicht nachkommen.

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