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Gegen «eher depressive» FCZler durfte jeder Hopper mal ran

Als «Trainingsspiel» bezeichnete FCZ-Sportchef Fredy Bickel das Derby gegen GC. Seine Spieler setzten die Vorgabe perfekt um und blamierten sich bis auf die Knochen.

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Kein Durchkommen für FCZ-Vonlanthen

Kein Durchkommen für FCZ-Vonlanthen

Keystone

Christian Bütikofer

Der amtierende Meister ging gleich mit vier Toren unter: Schon nach sechs Minuten führte GC mit 1:0 durch ein Tor von Jungstar Nassim Ben Khalifa. Kurz nach der Pause bauten die Grasshoppers den Vorsprung aus und führten den FCZ regelrecht vor. Was FCZ-Sportchef Fredy Bickel gegenüber der Aargauer Zeitung im Vorfeld des Derbys als «Trainingsspiel» bezeichnete, perfektionierten seine Spieler auf dem Rasen: Lang ists her, seit der FCZ im Letzigrund einen penibleren Auftritt ablieferte. Vielleicht lag es ja am Gemütszustand der FCZler: Durch die vielen Negativerlebnisse seien seine Spieler «eher depressiv», meinte Bickel gegenüber der AZ.

Mit 1:10 Toren zum Trainerposten

Am liebsten möchte Bickel einen Umbruch. Ob er aber beim «erfolgsverwöhnten Kader» für frischen Wind sorgen kann, ist fraglich. Nur drei Verträge laufen aus. Immerhin hat der FCZ nun Klarheit in der Trainerfrage: Wenige Stunden vor dem Derby-Fiasko stellten die FCZ-Bosse Urs Fischer als Trainer an. Der 44-Jährige erhielt einen Dreijahresvertrag. Seine Bilanz bisher: 1:10 Tore, drei Niederlagen und null Siege.

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