Das Team von Trainer Petr Hrachovec unterlag dem Gruppenfavoriten Medwedi Tschechow 35:38.

Eine Auswärtsniederlage mit drei Toren Unterschied gegen eine Mannschaft, die in der vergangenen Saison in der Königsklasse die Halbfinals erreicht hat und mehrheitlich aus russischen Internationalen besteht, ist an und für sich ein gutes Resultat. Allerdings hinterliessen die Kadetten einen zwiespältigen Eindruck. Bis zum 22:31 in der 41. Minute war die Verteidigung der Schaffhauser nahezu inexistent, machten sie den Russen das Toreschiessen einfach.

Dies verdeutlicht die Statistik: Tschechow benötigte für die 31 Treffer bloss 43 Angriffe, das ergibt eine Erfolgsquote von 72 Prozent. Zu Beginn der zweiten Halbzeit betrug diese gar mehr als 90 Prozent - zehn Tore aus elf Offensivaktionen. Erst danach verdiente die Abwehr der Kadetten ihren Namen, und prompt bekundeten die Osteuropäer Mühe. Der Schweizer Meister holte Treffer um Treffer auf und lag in der 53. Minute nur noch 30:33 zurück. Näher kam er nicht mehr heran.

Die Schaffhauser hatten einen veritablen Fehlstart hingelegt. In den ersten 15 Angriffen brachtensie bloss drei wobei sie insbesondere von den Aussenpositionen mit ihren Chancen fahrlässig umgingen. Dadurch gerieten sie rasch 3:8 (10.) in Rückstand, zur Pause stand es 15:21.