Niki Lauda

Niki Lauda zum Sauber-Werk in Hinwil: «Rettung ist schwierig»

Die österreichische Formel-1-Legende Niki Lauda bedauert den Ausstieg von BMW. Und für die Zukunft des Sauber-Werks in Hinwil ZH ist Lauda wenig optimistisch: «Im gegenwärtigen Marktumfeld wird es schwierig sein, neue Investoren zu finden», sagt er zum «Sonntag».

Und weiter: «Peter Sauber muss hart arbeiten, um Geldgeber zu finden.» Enttäuscht ist auch der Aargauer FDP-Nationalrat Philipp Müller, ein Kenner des Automobilrennsports - er war im Jahr 1986 Tourenwagen-Europameister.

«Peter Saubers Ziel muss es sein, das Know-how in Hinwil zu halten», sagt der Unternehmer. «Man kann es sich abschminken, dass Sauber selber die Firma wieder übernehmen kann, das übersteigt seine finanziellen Möglichkeiten. Die Kosten sind seither explodiert.»

Wo könnte das Geld herkommen? «Ein neuer Investor kommt am ehesten aus dem arabischen Raum, etwa Katar. Aber es ist sicher kein Hersteller - aus Imagegründen.»

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