Oympische Spiele

Nino fliegt nach Rio – mit zwei Tonnen Gepäck

Erst gehts auf der Strasse nach Belgien: Die Olympia-Springpferde werden verladen.

Erst gehts auf der Strasse nach Belgien: Die Olympia-Springpferde werden verladen.

Vier Schweizer Springpferde haben sich am Freitag auf den Weg an die Olympischen Sommerspiele in Brasilien gemacht. Solche Ausnahmetalente verlangen nach aussergewöhnlichen Bedingungen.

Für Nino des Buissonnets ist Reisen nichts Aussergewöhnliches. Der 15-jährige Wallach des jurassischen Springreiters Steve Guerdat ist fast jede Woche unterwegs.

Am Freitagmorgen startete er seine jüngste Reise – es geht nach Rio an die olympischen Sommerspiele. Mit dabei: vier weitere Schweizer Springpferde und sage und schreibe zwei Tonnen Gepäck. 

Ins Flugzeug geht es aber erst in Belgien. Die Pferde werden laut Guerdat zuerst mit Transportern nach Lüttich gefahren. Dort können sie sich über Nacht von der neunstündigen Fahrt erholen, bevor dann am Samstagmittag der zwölfstündige Flug nach Rio ansteht. 

Keine Berge, ergo weniger Stress

Der Abflug von dem belgischen Flughafen bedeutet für die Pferde laut Guerdat weniger Stress. «Weil es dort keine Berge gibt, kann die Maschine langsamer an Höhe gewinnen, das ist angenehmer für die Tiere», erklärt er.

Angenehm dürfte es auch im Innern des Flugzeuges werden. «Die Pferde dürfen doppelt fliegen, sie haben also quasi Business-Sitze.» Na dann: gute Reise!

Olympia-Porträt 2016: Steve Guerdat - Springreiten

Olympia-Porträt 2016: Steve Guerdat - Springreiten

Steve Guerdat ist eine der grössten Schweizer Medaillenhoffung in Rio. Bereits 2012 gewann der Jurassier Gold an den Olympischen Spielen in London.

Alle Sportstätten, alle Schweizer – machen Sie eine interaktive Reise durch Rio:

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Grafik: Elia Diehl

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