Die Baselbieterin gewann in Linz (Ö) in der 2. Runde gegen die in der Weltrangliste neun Plätze besser klassierte Tschechin Klara Zakopalova 6:2, 6:0.

Nach je einem Break schaltete Schnyder einen Gang höher. Nach zwei weiteren Servicedurchbrüchen entschied die Linkshänderin den ersten Durchgang nach 27 Minuten für sich, wobei sie den vierten Satzball verwertete. Im zweiten Satz, der 29 Minuten dauerte, sicherte sich Schnyder doppelt so viele Punkte wie Zakopalova (32:16). Bei Aufschlag der Osteuropäerin gewann sie 15 von 23 Punkten. Im Head-to-Head steht es nun 4:0.

Im Viertelfinal trifft Schnyder auf die Slowakin Daniela Hantuchova (WTA 30), gegen die sie schon 18-mal gespielt hat. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie lautet die Bilanz 8:10 aus Sicht der Schweizerin.

Trotz einer hart bestraften Toiletten-Pause erreichte auch Ana Ivanovic die Viertelfinals von Linz. Invanovic musste in der Partie gegen die Tschechien Barbora Zahlavova Strycova (6:3, 6:2) schon nach dem ersten gewonnenen Game das WC aufsuchen. Als sie auf den Court zurückkehrte, stand es 1:1. Der Schiedsrichter hatte Ivanovic mit vier Strafpunkten belegt, weil sie die ordentliche Pause um viermal 20 Sekunden überzogen hatte. Die ehemalige Nummer 1 machte nach dem Match eine "Kommunikationspanne" zwischen ihr und dem Referee für den Vorfall verantwortlich: "Ich dachte, der Schiedsrichter habe mir die Erlaubnis erteilt, den Platz zu verlassen."