Der Vorstand des internationalen Verbandes gab anlässlich der Weltmeisterschaften in Norwegen den Bündnern gegenüber den Bewerbern aus Finnland den Vorzug. Nach 1981 (Thun), 2003 (Rapperswil-Jona) und 2012 (Lausanne) wird die Schweiz zum vierten Mal Gastgeberin einer Orientierungslauf-WM sein.

Die Ferienregion Flims Laax hält die nötige Infrastruktur für Grossanlässe bereit. Die mit grossen Felsbrocken durchsetzten Wälder dieser Region gelten in der OL-Szene als Bijou. Bereits 2003 beim kometenhaften Aufstieg von Simone Luder - so ihr damaliger Mädchenname - wurden in dieser Region WM-Läufe ausgetragen.

Die 23-fache Weltmeisterin Simone Niggli und ihr Mann Matthias werden 2023 innerhalb des OK die Umsetzung der Wettkämpfe verantworten. Die Titelkämpfe werden als Wald-WM durchgeführt. Die Athletinnen und Athleten absolvieren die drei Disziplinen Mitteldistanz, Langdistanz und Staffel. Das Format der Wald-WM gelangt in diesen Tagen erstmals in Norwegen zur Anwendung und wird in den Folgejahren jeweils alternierend mit einer Sprint-WM durchgeführt, die wiederum die kurzen und mehrheitlich urbanen OL-Disziplinen beinhaltet.

Die kommenden Austragungsorte heissen Kolding (DEN/2020), Mlada Boleslav (CZE/2012) und Edinburgh (GBR/2022).