Basketball

Swiss Basket gibt den definitiven Meisterschafts-Modus bekannt

Fribourg Olympic wurde zum 16. Mal Schweizer Basketball-Meister.

Fribourg Olympic wurde zum 16. Mal Schweizer Basketball-Meister.

Swiss Basket hat nach Konsultation aller elf Nationalliga-A-Vereine den Meisterschafts-Modus für die Spielzeit 2016/17 bekannt gegeben. Zudem wurde be­stätigt, dass es – analog der Saison 2015/16 – keinen Absteiger geben wird.

Die elf Nationalliga-A-Teams (BBC Monthey, BC Boncourt, BC Lausanne, BC Lugano, BC Winterthur, Central Luzern, Fribourg Olympic, Les Lions de Genève, SAM Massagno, Starwings Basket Regio Basel und Union Neuchâtel) werden zuerst eine Hin- und Rück­runde austragen. Das macht 20 Matches.

Danach spielen die Teams, welche auf den Rängen 1 bis 6 klassiert sind, eine einfache Runde (fünf Partien). Die Mannschaften, welche die Plätze 7 bis 11 belegt haben, tragen ebenfalls eine einfache Runde aus, was vier Matches ergibt.

Playoffs der ersten Acht

Anschliessend erfolgen die Playoffs, wobei der Erste auf den Achten und der Zweitklas­sierte auf den Siebten treffen wird, während der Dritte gegen den Sechsten und der Tabel­lenvierte gegen den Rang­listenfünften spielen wird. Analog der letzten Saison. Für die drei Vereine auf den Rängen 9 bis 11 wird die Saison beendet sein.

Aus sportlichen Gründen ist diese Lösung sicher zu begrüssen. „Die Mannschaften, wel­che nach der Hin- und Rückrunde auf den Rängen 9 bis 11 liegen, dürften in den vier Di­rektbegegnungen noch die Chance haben, sich auf einen Playoff-Platz vorzukämpfen. Für die Landesgrössen geht es um eine gute Platzierung im Hinblick auf die Playoffs“, so Star­wings-Cheftrainer Roland Pavloski zum „neuen“ Modus.

Aus wirtschaftlicher Perspektive wäre auch die zweite Alternative (Hin- und Rückrunde, danach gleich die Playoffs) denk­bar gewesen. Die Variante hätte für die drei letztklassierten Vereine den Vorteil gehabt, dass sich die Kosten um einige Tausend (bis Zehntausend) Franken reduziert hätten, denn der Saisonabschluss wäre bereits Ende März gewesen.

Zwölferliga muss das Ziel sein

Dass es keinen Absteiger gibt, begrüssen (fast) alle Vereine. Denn es geht vergessen, dass in der Saison 2005/06, als die (damaligen) Birstal Starwings die Promotion ins Ober­haus schafften, die Nationalliga A aus zwölf Mannschaften bestand. Zur Erinnerung: BBC Monthey, BC Boncourt, BC Lausanne, BC Lugano, Birstal Starwings, Fribourg Olympic, Geneva Devils, Meyrin/Grand-Saconnex, Pully Basket, SAM Massagno, SAV Vacallo und Union Neuchâtel.

Und „dramatisch“ ist die Situation in der Nationalliga B. Diese wird in der kommenden Sai­son 2016/17 nur noch acht Mannschaften aufweisen. Davon zwei U23-Equipen (Académie Fribourg und Lugano). Ganze sechs autonome Vereine sind im Unterhaus – und seitens der Deutschschweiz nur noch der Grasshoppers Club Zürich, nachdem der BC Küsnacht-Erlen­bach und STB Bern den Rückzug angetreten haben. Das sind keine idealen Zustän­de, da­mit der Schweizer Basketball organisch von unten nach oben wachsen kann.

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