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Tiger Woods setzt auch 2020 auf Qualität

Tiger Woods ist nach längst überstandenen Rückenprobleme wieder oft guter Laune

Tiger Woods ist nach längst überstandenen Rückenprobleme wieder oft guter Laune

Der weltbeste Golfer Tiger Woods dürfte sich auch im Jahr 2020 rar machen. Er dosiert seine Starts und wird einen Teil des Programms kurzfristig festlegen.

In der Saison 2018/19 spielte Woods nur zwölf Turniere des amerikanischen Circuits - etwa halb so viele wie die meisten andern Profis auf dem höchsten Niveau. Nach seinem aufsehenerregenden Sieg am US Masters im April 2019 sagte Woods, er werde in Zukunft mehr auf seine Gesundheit achten und nur dann antreten, wenn er sich auch mit der Qualität seines Spiels auf der Höhe fühle.

Ohne dass sich der Superstar konkret dazu geäussert hat, macht es den Anschein, dass Woods seine Starts auch im Jahr 2020 dosieren wird. Bis jetzt hat er einzig für das mit 9,3 Millionen Dollar dotierte Turnier im Riviera Golfclub in Pacific Palisades bei Los Angeles eine feste Zusage gemacht. Dieses Turnier findet Mitte Februar statt. Dass er bis dorthin noch anderswo auftreten wird, ist nicht wahrscheinlich.

In Woods' Kalender sind einzig die vier Majorturniere fest vermerkt: das US Masters in Augusta im April, die US PGA Championship in San Francisco im Mai, das US Open in Winged Foot/New York im Juni und das British Open in Royal St. George's/England im Juli.

Als weiteres Ziel für 2020 bezeichnete Woods die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio Anfang August. Über weitere Starts dürfte Woods jeweils relativ kurzfristig entscheiden.

Obwohl er sich rar macht, hat Woods die neuerdings schon im September beginnende Saison der US PGA Tour bereits in Angriff genommen. Ende Oktober spielte und gewann er in Chiba in Japan. Mit seinem 82. Sieg auf dem amerikanischen Circuit egalisierte er den lange Zeit für unantastbar gehaltenen Rekord seines Landsmanns Sam Snead aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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