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Am coolsten war der WC Bau!

Die Sonderschule Lenzburg ist für Pro Natura Aargau unterwegs

Marcel Siegrist
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Karim, Mathieu, Pascal, Rafi und Ronny sind immer in Bewegung. Sie arbeiten unter der Leitung von Paul Tuor regelmässig in Pro Natura Schutzgebieten. Rafi und Pascal bereits seit fast zwei Jahren. Die fünf Schüler der Rudolf Steiner Sonderschule Lenzburg lernen und arbeiten am Besten im Freien. Bewegung, Neues entdecken, mit der Sense mähen, mit Maschinen umgehen das fasziniert und - was im Schulhaus schwierig ist - sie lernen sich konzentrieren. Für beide Seiten
spannend ist die Zusammenarbeit mit Zivildienstleistenden. „Aber am liebsten arbeite ich am Wasser!" erzählt Ronny. Alle sind sich einig, am coolsten war der Bau eines Plumpsklos an der Reuss!
Heute gibt es keine Konzentrationsschwierigkeiten. Die Jungs zwischen 14 und 16 sind von Pro Natura Aargau zu einem Coup eingeladen und erhalten als symbolischen Dank für die geleistete Arbeit ein Pro Natura Aargau Taschenmesser. Damit kann man nicht nur schneiden, schrauben und zwischen den Zähnen stochern, sondern auch die Fährten der Grossraubtiere lesen. Seitlich sind die Spuren von Wolf-, Bär- oder Luchs aufgedruckt.
Für die älteren beginnt nach den Ferien ein neuer Abschnitt. Zwei beginnen eine Lehre und zwei besuchen die Kantonale Schule für Berufsbildung verbunden mit Berufspraktikas. Karim bleibt noch ein Jahr an der Sonderschule Lenzburg, dann würde er am liebsten gleich bei Pro Natura anfangen!
Pro Natura Aargau ist es ein wichtiges Anliegen nicht nur Ökologie und Ökonomie, sondern auch den gesellschaftlichen Aspekt der Nachhaltigkeit zu leben. So werden auch Time-Out-Plätze für Schüler der Regelschule angeboten. Sie erhalten die Möglichkeit eine Auszeit aus ihrem Schulalltag zu nehmen und im Naturschutz mitzuwirken. Besonders in verfahrenen Situationen kann das zu Entspannung führen, (und Veränderung wird wieder möglich). Die Schüler arbeiten dabei in einem Team mit und werden durch Mitarbeiter betreut. Neu wirken auch regelmässig zwei geistig
behinderte Menschen bei Pflegearbeiten mit. Das führt zu bereichernden Begegnungen.
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