Freespeed Basel
Freespeed holt hervoragenden 11. Platz an der Clubweltmeisterschaft

Noëmi Sturm
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Mit einem fast vollen Kader, 27 aus 28 möglichen Spielern, machte sich das erste Männer Team von Freespeed Basel auf den Weg nach Cincinnati, Ohio. Verstärkt mit einigen starken Spielern aus Deutschland, den USA und zwei anderen Schweizer Clubs, waren die Erwartungen für die diesjährige Club Weltmeisterschaft klar: Die beste Rangierung die Freespeed je an einer Weltmeisterschaft erzielte, wenn möglich top 10 der Welt.

Freespeed startete mit dem einfachsten Gegner der Fünfergruppe und gewann das erste Spiel gegen thebigEZ Wien souverän.

Das zweite Spiel war dann der erste Härtetest, Freezzz Beezzz aus Brügge standen den Baslern in der Athletik in nichts nach, zudem hatten Sie den wahrscheinlich besten Spieler aus Europa in ihren Reihen. Freespeed konnte sich jedoch knapp mit 15:13 durchsetzen.

Im dritten Spiel traf man auf den Top Seed der Gruppe, Colony aus Sydney, die schlussendlich Silbermedaille holten. Freespeed sparte Kräfte für das letzte und wichtigste Spiel der Gruppe, welches ihnen ermöglichen würde, in den Power Pool einziehen. Leider war es diesmal Freespeed, welches sich knapp dem extrem starken französischen Team Tchac 14:15 geschlagen geben musste.

Da nur der 3. Platz in der Gruppe gewonnen wurde, musste Freespeed in den Lower Pool, wo jedoch zwei schlagbare Gegner warteten. Trotz einer weiteren Niederlage gegen Ragnarok aus Dänemark, konnte sich Freespeed dank eines Dreiervergleichs den ersten Platz der Gruppe sichern. Somit musste man durch ein Crossover Spiel, in welchem Ranelagh aus Dublin mit einer soliden Leistung geschlagen wurde, um dann in den Achtelfinal einzufahren.
Da man leider nicht wie geplant durch den Upper Pool ging, war zu erwarten, dass ab dem Achtelfinal nur noch grosse Kaliber auf dem Spielplan stehen würden. In unserem Fall: San Francisco Revolver, der amtierende Weltmeister, der darauf auch seinen Titel bestätigte.

Das mit Stars nur so vollgepackte Team spornte die Basler jedoch zu Hochleistungen an – Freespeed zeigte sein schnellstes, präzisestes Spiel und schöpfte das volle Potenzial aus. Die Basler gaben dem Weltmeister das Beste was sie zu bieten hatten, und konnten sich so eine Führung beim Stand von 11:10 sichern. Leider reichte die Energie zum Schluss doch nicht ganz und man musste sich 15:12 geschlagen geben. Nichts desto trotz war dies wahrscheinlich das beste Spiel, welches Freespeed je gezeigt hat.

Etwas unzufrieden, diese einmalige Chance nicht gepackt zu haben, holte man sich dann noch den starken 11. Platz und ging erschöpft und zufrieden nachhause. Mit dem Wissen, dass das nächste Mal sogar noch mehr drin liegt.

Nun stehen als Nächstes die Europäischen Club Regional und Final-Meisterschaften an, wo man unbedingt an die gezeigte Leistung anknüpfen möchte, um ganz vorne mitzuspielen.