Alpenclub Bünzen
Sunnig Grat Sonne und Nebel

Georg Mueller
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Sunnig Grat Sonne und Nebel.

11 fite Wanderinnen und Wanderer freuten sich auf dem Parkplatz in Inschi über die Sonnenstrahlen die in der Nähe, durch den Nebel, einige Gipfel bestrahlten. Voller Erwartung auf einen sonnigen Empfang am Arnisee, bestiegen wir die Seilbahn. Bei der Bergstation war immer noch leichter Nebel. Ein Kaffee im Bergrestaurant gab uns den nötigen Schub, um den steilen Aufstieg, durch den Wald, zu meistern. Noch war keine Aussicht zu geniessen. Dies beeindruckte die Aufsteigenden nicht, denn auch ohne Sonne trieb es die Schweisstropfen aus den Poren. Kurz unterhalb der Sunniggrat Hütte kamen wir in den Genuss eines blauen Himmels. Die Sicht auf die Bergspitzen war wundervoll. Leider zeigten sich nur die Gipfel. Im Tal herrschte Nebel, der bis auf rund 1800 m hinauf reichte. Bei herrlichem Sonnenschein wurden die letzten Meter zum Gipfel in Angriff genommen. Just beim Händeschütteln auf dem Gipfel, stieg eine Nebelschwade hoch und verdeckte die Aussicht. Trotzdem verzehrten wir unser Picknick auf dem Gipfel, in der Hoffnung, dass die Sonne dem Sunnig Grat doch noch ihre Ehre erweisen möchte. Dieser Wunsch wurde nicht erfüllt. Bei der Sunnig Grat Hütte hatten sich alle in die Stube verzogen. Vor der Hütte war es kühl geworden. Der Abstieg führte ins Leutschachtal. Bevor es abwärts ging, mussten noch rund 100 Meter zum Langchälengrätli aufgestiegen werden. Beim Abstieg war der Nebel unser ständigr Begleiter. Mit der Talfahrt endete die sonnige Nebelwanderung auf den Sunnig Grat.

Georg Müller

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