Alpenclub Bünzen
Von Egliswil auf den Staufberg

Georg Mueller
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Von Egliswil auf den Staufberg.

21 Wanderfreudige trafen sich auf dem Firmenparkplatz Klinger in Egliswil. Freudig überrascht über die grosse Teilnehmerzahl, trotz Wetterbericht mit Regen, begrüsste der Wanderleiter Ueli die Anwesenden. Petrus hatte Verständnis mit dem Alpenclub Bünzen und hielt die Schleusen dicht. Vom Parkplatz führte der Weg talabwärts. Bei „Sigismüli“ vernahm die Gruppe einige Informationen über Bau und Wassernutzung des Aabaches. Dem Bach weiter folgend erreichten wir die Gasfabik. Hier wurde über die Brücke auf die andere Talseite gewechselt. Durch den Wald „Oberrain“ und die Ebene „Herme“ wurde der Staufberg anvisiert. Die 100 Meter Aufstieg zur Kirche waren bald bewältigt. Eindrucksvoll der Friedhof, der auf zwei Seiten der Kirche angelegt ist. Leider war die Kirche geschlossen und die schön bemalten Fenster aus dem Jahre 1435 konnten nicht besichtigt werden. Die Sicht war nicht gut und die wahrscheinlich herrliche Aussicht nicht zu geniessen. Bewundert wurde die Häusergruppe: Pfarrhaus, Sigristenhaus und Brunnenhaus. Im Brunnenhaus befindet sich ein 28,4 Meter tiefer Sodbrunnen, der von 1488 – 1912 das Wasser lieferte. Besonders interessant war das 3.8 Meter Durchmesser Laufrad, mit dem das Wasser aus dem Brunnen heraufgeholt wurde.

Der Rückweg führte uns zu den Hollstatt-Grabhügeln im Niderholz. Die 4 Grabhügel wurden 1932 von der Historischen Vereinigung des Seetals ausgegraben. Zurück auf dem Parkplatz wurde vereinbart, sich zum Abschiedskaffee im Rest. Rebstock in Seengen zu treffen. Somit endete die erste Wanderung im neuen Vereinsjahr bei einer gemütlichen Kaffeerunde. Die Teilnehmer danken Doris und Ueli für die gute Führung und die informativen Erläuterungen.

Georg Müller

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