HSC SUHR AARAU
Ziel Finalrunde: HSC empfängt Kantonsrivale Endingen

Lukas Wernli
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Der HSC Suhr Aarau trifft am Donnerstag, 14. Dezember 2017 ab 20.15 Uhr in der Schachenhalle Aarau auf seinen Kantonsrivalen TV Endingen. Im Hinblick auf die bevorstehende Finalrunden-Finalissima gegen den TSV St. Otmar St. Gallen vom Samstag, 16. Dezember 2017 (18.00 Uhr Schachenhalle) avanciert das 36. Derby seit der Saison 2001/02 zur richtungsweisenden Partie, die vom neuen TV-Sender «MySports» live übertragen wird.

Den Cup-Halbfinal eingeschlossen, konnte das von Verletzungen gebäutelte Team von Cheftrainer Misha Kaufmann leider seit sieben Spielen in Serie nicht mehr punkten. Der Kantonsrivale aus Endingen wartet zwar "erst" fünf Spiele vergeblich auf Punkte, beklagte aber ähnliche Verletzungssorgen, zusätzliche Turbulenzen um den Trainerposten und bekleidet den letzten Tabellenplatz, einen Punkt hinter dem TSV Fortitudo Gossau.

Eine Ausgangslage, die viel Spannung verspricht - wie so oft, geht es für den HSC Suhr Aarau bis zur letzten Runde bzw. gar letzten Spielsekunde um viel und wie so oft ist der TV Endingen dabei in irgendeiner Form involviert. Zwar wird der Ausgang der morgigen Partie keine sportliche Entscheidung hinsichtlich der zum Ziel gesetzten Finalrunden-Qualifikation herbeiführen, auf moralischer Ebene ist er jedoch von grosser Bedeutung! So oder so (und weil man beim Handball nicht auf Unentschieden spielen kann) braucht das NLA-Team des HSC Suhr Aarau zum Jahres- und Hauptrunden-Abschluss am Samstag gegen den TSV St. Otmar St. Gallen einen Sieg, um sich definitiv für die Finalrunde zu qualifizieren. Im Derby entscheidet sich, ob es dabei mit einem Punkt Vorsprung (und dem damit wichtigen Derbysieg im Gepäck), gleichauf (und damit aufgrund des Unentschiedens mit dem besseren Torverhältnis) oder aber mit einem Punkt Rückstand zur Finalissima am Samstag antreten darf.

Doppelter Heimvorteil - der begeisterndste Handball-Hexenkessel im Rücken
Dass der HSC Suhr Aarau dabei beide Male vor heimischem Publikum antreten darf, ist als grosser Vorteil zu werten. Die Schachenhalle Aarau ist als begeisterndster Handball-Hexenkessel der Schweiz für seine einmalige Atmosphäre bekannt und bei den Gegnern entsprechend gefürchtet. Der TV Endingen konnte seit Beginn der digitalen Statistikaufzeichnungen (ab der Saison 2001/02) in 15 Gastspielen nur gerade einen Punkt (30:30-Unentschieden am 01. Dezember 2013) aus der Schachenhalle entführen. Die St. Galler waren bereits vergangene Saison mit einer Finalissima um den letzten Finalrundenplatz konfrontiert und verloren dabei auswärts beim BSV Bern Muri deutlich.

Vorteil Erfahrung

Damals qualifizierte sich der HSC Suhr Aarau als Aufsteiger bereits eine Runde vor dem Hauptrunden- und Jahresende sensationell für die Finalrunde. Eigentlich atypisch für den Verein, der in den Jahren zuvor stets bis zum letzten Spieltag (oder im Fall des Wiederholungsspiels gar darüber hinaus) um die Auf- bzw. Abstiege kämpfen musste. Es sind Erfahrungen aus einer prägenden Vergangenheit, die den HSC Suhr Aarau dazu prädestinieren, es auch dieses Mal zu schaffen - GEMEINSAM, ALS HSC-FAMILIE!

Vorteile auf der Bank
Beide kommenden Gegner haben in dieser Saison bereits ihre Trainer getauscht und setzen momentan auf verletzte Spieler als Interimslösungen. Gegenüber Leonard Pejkovic und Vedran Banic bringt der zwar ebenfalls noch sehr junge HSC-Trainer Misha Kaufmann entsprechend mehr Erfahrung mit. Der Vereinsleitung des HSC Suhr Aarau ist es zudem im Verlauf der Hauptrunde bereits gelungen, den begehrten, ambitionierten und engagierten Misha Kaufmann langfristig an den HSC Suhr Aarau zu binden. Das HSC-Team trägt seine Handschrift und praktiziert unter seiner Führung seit jeher eine äusserst verlässliche und stabile Abwehr, mit der sich jeder Gegner schwertut.

Zuletzt fehlten aufgrund von Verletzungen auch die nötigen Alternativen und damit die nötige Sicherheit und Stabilität in den entscheidenden Spielphasen, um die Last auf den Schultern mehrerer Rückraumspieler zu verteilen und zu agieren. In den beiden kommenden, intensiven Spielen, zwischen denen nur wenig Regenerationszeit liegt, ist dies umso wichtiger.

Die Vorfreude auf die beiden kommenden Heimspiele ist spürbar riesig. Für solche Momente leben und lieben wir den Handball und wir sind überzeugt davon, es gemeinsam zu schaffen - «let's do it, alle in die Schachenhalle & gemeinsam in die Finalrunde!»

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