Heisshunger auf Schnecken: Amélie Lindners indische Laufenten säubern einen Garten in vier Wochen.

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Tierisch
Ihr Garten wird von Schnecken geplagt? Ein Fall für die indische Laufente!

Viele Schweizerinnen und Schweizer lieben es, im Garten ihr eigenes Gemüse anzubauen. Unbeliebter sind die Schnecken, die sich an Salat & Co. zu schaffen machen. Doch statt zu Schneckenkörnern zu greifen, sollten Sie sich einmal ein paar indische Laufenten mieten.

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57 Laufenten leben auf dem Hof von Amélie Lindner in Leimiswil. Die meisten der Tiere sind derzeit allerdings überall in der Schweiz verteilt. Denn die junge Fraue vermietet die spezielle Entenart zur Schneckenbekämpfung. «Die Laufenten sind ganz anders als die Enten, die wir etwa von unseren Seen kennen», erklärt Lindner gegenüber der Sendung «Tierisch» auf Tele M1. «Sie sind sehr schnell, sehr intelligent und leben sich bei den Mietern schnell ein. Sie fassen schnell Vertrauen zu den Menschen.»

Mieten kann man die indischen Laufenten bei Amélie Lindner in Zweier- oder Dreiergruppen – jeweils ein Männchen und ein Weibchen oder ein Männchen mit zwei Weibchen. Auf die neuen Schneckenjäger vorbereiten müssen Mieter ihre Gärten nicht. Die Vermieterin bringt alles, was die Tiere brauchen, jeweils mit. So hat jede Entengruppe etwa ihr eigenes Haus dabei, auch die Zäune werden, wenn nötig, mitgeliefert und vor Ort eingesteckt.

Der verregnete Sommer hat in der Schweiz in vielen Gärten eine regelrechte Schneckenplage ausgelöst. Kein Wunder ist die Nachfrage nach Lindners Laufenten gross. Der Vorteil der Enten gegenüber von Schneckenkörner ist, dass die Tiere auch Schneckeneier fressen und so für langfristig schneckenfreie Gärten sorgen. Rund vier Wochen dauert es, bis die Laufenten einen Garten vom Schneckenbefall gesäubert haben. (luk)

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