Der Vertragswert beläuft sich nach Stadler-Angaben vom Donnerstag auf insgesamt 200 Millionen Euro. Zudem besteht eine Option zur Lieferung von bis zu 100 weiteren Lokomotiven.

Der Vertrag enthalte ausserdem eine Option für die Instandhaltung, hiess es weiter. Die ersten fünf Lokomotiven sollen im Jahr 2022 in Betrieb genommen werden. Die übrigen Lokomotiven würden schrittweise bis Ende 2025 ausgeliefert.

VR will damit die Betriebseffizienz auf Rangierbahnhöfen, in Frachtterminals und auf nicht elektrifizierten Strecken optimieren. Diese machen 45 Prozent des finnischen Bahnnetzes aus. Die Lokomotiven würden so ausgelegt und gebaut, dass sie fit für den Betrieb in Schnee und Eis bei Temperaturen von bis zu -40 °C seien.

«Für Stadler ist der Auftrag ein wichtiger Meilenstein»

Iñigo Parra, CEO von Stadler Valencia sagt:

Diese Marktnische biete in den nächsten Jahren in Europa Wachstumspotenzial. Die vielseitig einsetzbare Lokomotive werden laut Parra primär für den Bahnhofsbetrieb und zum effizienten und verlässlichen Transport von Frachtzügen auf den Hauptstrecken unter extremen Temperatur- und Witterungsbedingungen ausgelegt.