Die Vereinbarungen mit dem US-Investor Indigo Partners und vier Billigfluglinien seien abgeschlossen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Bei Aufträgen dieser Art sind jedoch hohe Rabatte üblich.

Airbus hatte mit dem Vorvertrag für die Order im vergangenen Monat auf der Luftfahrtmesse in Dubai aufgetrumpft. Die Bestätigung sorgt nun dafür, dass sie noch in die Auftragsbilanz für dieses Jahr einfliesst.

Das bringt dem europäischen Luftfahrtkonzern symbolisch wichtigen Schub im Wettrennen mit dem US-amerikanischen Erzrivalen Boeing, denn noch bis zum vergangenen Monat hatte sich die Auftragslage bei Airbus in diesem Jahr eher schwach entwickelt.

Die 430 Jets aus der A320-Familie sollen von den Fluggesellschaften Frontier Airlines (USA), JetSmart (Chile), Volaris (Mexiko) und Wizz Air (Ungarn) erworben werden, an denen Indigo Partners Anteile hält.