Wirtschaft

Auch Nutzfahrzeugmarkt bricht wegen Coronakrise ein

Mitarbeiter der Volkswagen AG arbeiten in Deutschland an der Karosserie für ein Nutzfahrzeug. (Symbolbild)

Mitarbeiter der Volkswagen AG arbeiten in Deutschland an der Karosserie für ein Nutzfahrzeug. (Symbolbild)

Wie der Markt für Personenfahrzeuge ist auch der Nutzfahrzeugmarkt in der Schweiz und in Liechtenstein wegen der Coronakrise eingebrochen. Konkret ging der Absatz im ersten Halbjahr um 21,5 Prozent zurück.

(sat) Wie der Verband Auto Schweiz am Donnerstag mitteilte, sind in den ersten sechs Monaten des Jahres 18'353 Nutzfahrzeuge eingelöst worden. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2019 lag diese Zahl bei 23'391. Laut dem Verband verlieren die Märkte für leichte und schwere Nutzfahrzeuge wegen der Pandemie rund einen Viertel ihres Volumens. Personentransportfahrzeuge können sich etwas gegen den Trend stemmen und liegen nur 4,5 Prozent zurück. Die 3536 Einlösungen dieser Kategorie betreffen vorab Wohnmobile, Busse und Cars.

Mit den 103'201 im ersten Halbjahr neu immatrikulierten Personenwagen sind 2020 bislang insgesamt 121'554 neue Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies ein Rückgang um 58'973 Neuimmatrikulationen, was einem Minus von 32,7 Prozent entspricht.

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