Wirtschaft

AXA verzeichnet in der Coronakrise 21 Prozent mehr Rechtsfälle

Die Fälle, die das Reiserecht betreffen, haben sich laut AXA in den vergangenen Monaten verdoppelt. (Symbolbild)

Die Fälle, die das Reiserecht betreffen, haben sich laut AXA in den vergangenen Monaten verdoppelt. (Symbolbild)

Die Rechtsschutzversicherung der AXA wurde seit Beginn der Coronakrise mit Anfragen überrannt. Viele Anfragen drehten sich um Probleme am Arbeitsplatz, beim Onlineshopping oder um Reisebuchungen.

(agl) Die Anzahl der Rechtsfälle, die der Versicherung AXA-ARAG in den ersten 8 Monaten dieses Jahr gemeldet wurden, stieg laut einer Mitteilung um 21 Prozent. Im März betrug der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr gar 42 Prozent. Viele Streitigkeiten betrafen Laut der AXA das Arbeitsrecht. Dort haben die Fälle um 10 Prozent zugenommen. Dabei ging es insbesondere um Fragen zur Kurzarbeit, wie falsche Abrechnungen oder Unklarheiten bezüglich Minusstunden. Auch Kündigungen aufgrund der Coronakrise seien Thema gewesen, ebenso das Arbeiten im Homeoffice.

Verdoppelt hätten sich in den vergangenen Monaten die Anfragen zum Reiserecht. «Viele Kundinnen und Kunden wandten sich an die Rechtsschutzversicherung, nachdem ihre Anfragen von den Airlines oder den Reisebüros unbeantwortet blieben», schreibt die AXA. Probleme gab es auch beim Onlineshopping. Mit dem Bestellvolumen nahmen die Fälle der Rechtsberatung zu. Dabei ging es um bestellte Artikel, die gar nicht, verspätet oder in defektem Zustand geliefert wurden. Um wieder an ihr Geld zu kommen, hätten sich viele Kunden durch die Rechtsberater unterstützen lassen. Diese verhandelten mit Gegenparteien oder beauftragten in seltenen Fällen externe Anwälte.

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