Strombranche
Axpo baut bis zu 140 Stellen ab: Gewinn massiv eingebrochen

Der Stromkonzern Axpo ist unter Druck. Er will seine komplizierte Struktur nun verschlanken und plant den Abbau von 140 Stellen. Betroffen davon ist vor allem die Handelsabteilung. Früher hatten bereits Alpiq und BKW grössere Streichungen angekündigt

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Der Axpo war der Zutritt zur umstrittenen Anlage von Majak verwehrt worden (Archiv)

Der Axpo war der Zutritt zur umstrittenen Anlage von Majak verwehrt worden (Archiv)

Keystone

Der Gewinn im Geschäftsjahr 2010/11 ist massiv eingebrochen: Das operative Ergebnis (EBIT) beträgt noch 139 Mio. Franken, das konsolidierte Unternehmensergebnis 45 Mio. Franken. Im Vorjahr lagen die Gewinne bei 538 Mio. Fr. respektive 409 Mio. Franken.

Fukushima-Effekt trifft auch Axpo

Negativ ausgewirkt haben sich die Turbulenzen auf den Finanz- und Währungsmärkten, die Folgen des Unfalls in Fukushima, die Kostenüberprüfung für die Stilllegung und Entsorgung von Kernkraftwerken sowie regulatorische Entscheide, heisst es in der Mitteilung. Zugleich will Axpo 21 Mrd. Fr. investieren für den Neu- und Ausbau von Produktionskapazitäten.

Bereits im September hat Axpo angekündigt, mit einem Stellenabbau zu rechnen. Mit der nun kommunizierten Grössenordnung und weiteren Massnahmen will das Unternehmen den Betriebsgewinn EBIT bis zu 100 Mio. Fr. verbessern.

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