Konjunktur

Britische Wirtschaft wächst im Juli trotz Brexit-Unsicherheit

Trotz Brexit-Ängsten: Die britische Wirtschaft legte im Juli um 0,3 Prozent zu. Das war der stärkste Anstieg seit Januar und mehr als Ökonomen erwartet hatten. (Symbolbild)

Trotz Brexit-Ängsten: Die britische Wirtschaft legte im Juli um 0,3 Prozent zu. Das war der stärkste Anstieg seit Januar und mehr als Ökonomen erwartet hatten. (Symbolbild)

Trotz der Hängepartie um den Brexit hat die britische Wirtschaft im Hochsommer Aufwind verspürt. Die Wirtschaftsleistung legte im Juli zum Vormonat um 0,3 Prozent zu, wie aus den am Montag vorgelegten Daten des Statistikamts ONS hervorgeht.

Dies ist der stärkste Anstieg seit Januar und mehr als Ökonomen erwartet hatten, die lediglich mit einem Plus von 0,1 Prozent rechneten. Nimmt man die Daten von Mai bis Juli zusammen, ergibt sich eine Stagnation im Verhältnis zu den vorangegangenen drei Monaten. Inmitten der Brexit-Unsicherheit war die Wirtschaft im Frühjahr um 0,2 Prozent geschrumpft. Für das dritte Quartal sagt die Notenbank in London allerdings eine Rückkehr zum Wachstum voraus.

Trotz des Widerstands im Parlament will Premier Boris Johnson sein Land Ende Oktober aus der EU herauslösen. Insbesondere aus Reihen der Wirtschaft und der Notenbank gab es Warnungen, dass ein ungeregelter EU-Ausstieg die Wirtschaft des Landes hart treffen würde.

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