Von Basler Tambouren begleitet durchschnitt Leuthard um kurz nach zehn Uhr das Band für die Messe. Danach besichtigte sie in Begleitung von Polizisten die Ausstellungen in der Halle 1, wo die grössten Uhrenhersteller ihre Stände haben.

Die Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hielt vor einigen Ausstellungsstücken inne. Neben den Polizisten war sie in Begleitung des Nationalratspräsidenten Dominique de Buman (CVP/FR), des Basler Regierungsrats und Volkswirtschaftsdirektors Christoph Bruntschin und Messeverantwortlicher.

Die Tradition will es, dass ein Mitglied der Landesregierung die Messe eröffnet. Für die Branche ist das Beweis ihrer Wichtigkeit für die Schweizer Wirtschaft. Leuthard hatte bereits die Baselworld des Jahres 2008 eröffnet.

Die aktuelle Ausgabe dauert bis am Dienstag und wurde damit verkürzt. 700 Aussteller zeigen ihre Preziosen, ein Rückgang auf die Hälfte. Auch die Standmiete und die Ausstellungsfläche wurden reduziert.

Nach wie vor zeigt die Messe Weltneuheiten, die Schau ist damit für viele nach wie vor ein Pflichttermin. Die Aussteller kommen mit Rückenwind nach Basel: Im Februar 2018 haben die Schweizer Uhren-Ausfuhren im Vorjahresvergleich um 12,9 Prozent zugelegt. Besonders zugelegt hat das mittlere Preissegment mit einem Exportpreis von 500 bis 3000 Franken für den Zeitmesser.

Die Basler Uhren- und Schmuckmesse fand erstmals 1917 im Rahmen der Basler Mustermesse statt. Damals waren 29 Schweizer Firmen vertreten. Heute sind es 130, darunter 104 Uhrenmarken und 18 Schmuckfirmen. Um den Bedürfnissen der Branche zu entsprechen, will sich die Baselworld von einem Fachsalon zu einer Marketing- und Kommunikationsplattform wandeln.