Autoindustrie

Continental mit deutlichem Gewinneinbruch

Der Reifenhersteller Continental war im ersten Quartal unter Druck. (Archivbild)

Der Reifenhersteller Continental war im ersten Quartal unter Druck. (Archivbild)

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat wegen der Schwäche auf den Automärkten im ersten Quartal deutlich weniger verdient als vor einem Jahr. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 17,1 Prozent auf 884 Millionen Euro ein.

Dies teilte das Dax-Unternehmen am Donnerstag in Hannover mit. Der Umsatz blieb nach den vorläufigen Zahlen mit 11,0 Milliarden Euro weitgehend auf Vorjahresniveau.

Der Gewinnrückgang war erwartet worden. Vorstandschef Elmar Degenhart bestätigte die Prognose fürs laufende Jahr. Der Konzern rechnet vor allem in der zweiten Hälfte mit einer Konjunkturbelebung.

Im Vorjahr war die Nachfrage und mit ihr die Automobilproduktion in China wegen des US-chinesischen Handelsstreits deutlich unter Druck gekommen.

Auch in Europa lief mit der Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsprüfverfahrens WLTP die Autokonjunktur nicht mehr so rund. Der den Aktionären zuzurechnende Überschuss sackte um über ein Fünftel auf 575 Millionen Euro ab.

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