Iran

Corona-Krise: Trotz Lockerungen noch keine Normalität in Teheran

Trotz Lockerungen der Corona-Massnahmen bleiben die Iraner daheim: Szene aus der U-Bahn in Teheran.

Trotz Lockerungen der Corona-Massnahmen bleiben die Iraner daheim: Szene aus der U-Bahn in Teheran.

Trotz verbreiteter Skepsis der Bevölkerung hat der Iran die Beschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Krise am Samstag in Teheran gelockert. Viele Wirtschaftszweige nahmen die Arbeit wieder auf und Geschäfte öffneten wieder.

Aber Normalität kehrt in der iranischen Hauptstadt noch nicht ein. Sowohl in Nordteheran als auch in der Stadtmitte blieben die meisten Geschäfte leer. Denn viele Teheraner blieben lieber zu Hause, um sich nicht mit dem Corona-Virus anzustecken.

Die Strassen waren am Samstag daher zwar voller als in den vergangenen Wochen, aber es gab nicht den früher üblichen Verkehrsstau. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel hatten weitaus weniger Passagiere als sonst.

Das von der Regierung dringend geforderte Abstandhalten wurde von den meisten Hauptstädtern eingehalten, auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ebenso trugen die meisten Menschen Schutzmasken und Plastikhandschuhe. Nur in einigen Behörden wurde die Kontaktbeschränkung nicht respektiert, was zu wütenden Protesten von Beamten und Antragstellern führte.

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