Mischkonzern

Corona und Verkäufe von Segmenten belasten Halbjahreszahlen von Conzzeta

Conzzeta legt seinen Fokus künftig ganz auf das Geschäft mit Maschinen für die Blechbearbeitung und verkauft seine weiteren Geschäftsbereiche. (Symbolbild)

Conzzeta legt seinen Fokus künftig ganz auf das Geschäft mit Maschinen für die Blechbearbeitung und verkauft seine weiteren Geschäftsbereiche. (Symbolbild)

Der Halbjahresabschluss des Zürcher Mischkonzerns ist stark geprägt durch die Auswirkungen der Coronapandemie sowie den Verkäufen von einzelnen Segmenten. Sowohl der Nettoumsatz als auch Betriebsergebnis liegen deutlich unter dem Vorjahr.

(dpo) Von Januar bis Juni 2020 erzielte Conzzeta einen Nettoumsatz von 576 Millionen Franken, was einem Minus von 25,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auf vergleichbarer Basis ging der Nettoumsatz um 16,2 Prozent zurück, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Das Konzernergebnis für das erste Halbjahr betrug 46,6 Millionen Franken (-40,4 Prozent). Der Gewinn je Namenaktie lag laut Conzzeta bei 21,96 Franken und damit um 36,8 Prozent unter Vorjahr.

Das Betriebsergebnis betrug 49,9 Millionen, was einem Rückgang von rund 45 Prozent entspricht. Ohne die Veräusserungsgewinne aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Schmid Rhyner und des Segments Glass Processing resultierte ein bereinigter Betriebsgewinn von 1,8 Millionen, ein Minus von 97 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Vorbereitungen für weitere Devestitionen abgeschlossen

Gemäss eigenen Angaben erwartet Conzzeta eine Erholung der Geschäftsaktivitäten im zweiten Halbjahr. Für das laufende Jahr bestätigt das Unternehmen die Erwartung eines Betriebsgewinns in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe bei einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich tieferen Nettoumsatz. Dabei rechnet Conzzeta in seinem Ausblick auch den Veräusserungsgewinn aus dem Verkauf von Schmid Rhyner mit ein.

Im Rahmen der angekündigten strategischen Fokussierung auf das Geschäft mit Maschinen für die Blechbearbeitung (Bystronic) seien zudem die Vorbereitungen für die weiteren Devestitionen inzwischen abgeschlossen. Für den Verkauf von FoamPartner fänden derzeit konkrete Gespräche statt, und die Marktansprache mit der Outdoor-Marke Mammut erfolge vorbehältlich der Pandemielage im zweiten Halbjahr 2020.

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