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Credit Suisse sucht einen Nachfolger für Brady Dougan

Der Chef der Credit Suisse, Brady Dougan, ist massiv unter Druck. Schlechte Quartalszaheln und eine miserable Entwicklung des Aktienkurses sind die Ursachen. Nun will die Bank ihn offenbar ablösen. Sie sucht jedenfalls bereits einen Nachfolger.

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Sein Stuhl wackelt gewaltig: CS-Chef Brady Dougan.

Sein Stuhl wackelt gewaltig: CS-Chef Brady Dougan.

Keystone

An der Spitze der Credit Suisse rumort es. Der Verwaltungsrat die Suche nach einem Nachfolger von Konzernchef Brady Dougan eingeleitet. Das schreibt die Zeitung «Der Sonntag». «Der Verwaltungsrat prüft jetzt oberste Personalentscheide mit höchster Priorität», sagt ein CS-Kadermann dem Blatt. Ein anderes Kadermitglied der Grossbank berichtet von einer «spürbaren Personaldebatte ganz oben».

Interner Favorit für die Nachfolge ist Walter Berchtold, Chairman der Abteilung Private Banking. Als externe Kandidaten werden die Ex-CS-Spitzenleute Ulrich Körner, Leonhard Fischer und Hugo Bänziger genannt.

Seit Wochen steht Brady Dougan unter Druck: Nach schlechten Quartalszahlen ist der Aktienkurs diese Woche unter die Marke von 20 Franken gefallen. So tief war der Kurs zuletzt 2002.

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