Detailhandel

Detailhandelsumsätze bleiben im April unter Druck

Detailhändler verkaufen weniger Produkte, die nicht dem Nahrungsmittelsektor zuzuschreiben sind. (Symbolbild)

Detailhändler verkaufen weniger Produkte, die nicht dem Nahrungsmittelsektor zuzuschreiben sind. (Symbolbild)

Die Detailhändler in der Schweiz verkaufen weniger als noch im letzten Jahr. Nachdem die Umsätze im ersten Quartal bereits zurückgegangen sind, wurde im Detailhandel auch zu Beginn des zweiten Quartals weniger umgesetzt.

Der Rückgang hält sich allerdings in Grenzen: Im April nahmen die Detailhandelsumsätze verglichen mit dem Vorjahr um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigt um 0,1 Prozent ab. Ohne die Teuerung - also real - fielen sie um 0,7 Prozent zurück, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.

Der Grund für die rückläufige Entwicklung sind die Verkäufe von Produkten, die nicht dem Nahrungsmittelsektor zuzuschreiben sind. Da sanken die Umsätze mit nominal 2,1 Prozent stark, während die Detailhändler mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren eine Umsatzzunahme von 1,9 Prozent verbuchten.

Saisonbereinigt und mit den Werten des Vormonats verglichen war im April allerdings eine Steigerung auszumachen. Gegenüber März nahmen die Detailhandelsumsätze um 0,4 Prozent zu. Real ergab sich ein Plus von 0,2 Prozent. Auch in dieser Betrachtung verzeichneten die Verkäufe von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren ein klares Plus von nominal 1,1 Prozent.

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