Von Reuters befragte Ökonomen hingegen hatten mit einem Minus von 0,5 Prozent gerechnet. Die Importe verringerten sich um 1,5 Prozent. Der exportabhängigen deutschen Wirtschaft machen die internationalen Handelskonflikte, die Abkühlung der Weltkonjunktur und Risiken wie der Brexit zu schaffen.

Im Vergleich zum Juli 2018 stiegen die Ausfuhren um 3,8 Prozent auf 115,2 Milliarden Euro. Für Impulse sorgte hier vor allem das Geschäft mit Nicht-EU-Staaten wie den USA und China, das um knapp zehn Prozent zulegte. Nach den ersten sieben Monaten des Jahres steht bei den erfolgsverwöhnten Exporteuren allerdings nur ein vergleichsweise mageres Umsatzplus von einem Prozent zu Buche.