In eigener Sache

Die bz trotzt dem Medienwandel

Seit die bz sich in der Stadt und Agglomeration Basel festgesetzt hat, legt sie kontinuierlich zu.

Seit die bz sich in der Stadt und Agglomeration Basel festgesetzt hat, legt sie kontinuierlich zu.

Seit Jahren kennt die Schweizer Zeitungslandschaft nur noch eine Richtung: nach unten. Die Werbeeinnahmen brechen weg, die Zahlungsbereitschaft der Leserinnen und Leser sinkt, die Auflagen ebenso. Eine Ausnahme bildet die bz.

Seit die zu den AZ Medien gehörende bz sich in der Stadt und Agglomeration Basel festgesetzt hat, legt sie kontinuierlich zu. Das gilt für die Reichweite (Anzahl Leser), die 2016 um ganze 22 Prozent zugenommen hat, und für die Auflage, die in den letzten Jahren erst deutlich, dann etwas schwächer gestiegen ist.

Angesichts des harschen Geschäftsumfelds und des durch den Medienwandel grundsätzlich schrumpfenden Marktes, können sich die aktuellen Zahlen durchaus sehen lassen. Um 0,4 Prozent nahm gemäss der Wemf AG für Werbemittelforschung im Berichtsjahr die verbreitete Auflage zu.

Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den beiden inhaltlich identischen Titeln bz Basel und Basellandschaftliche Zeitung. Ersterer erscheint im «Kampfgebiet» Basel-Stadt und unteres Baselbiet, mit dem Platzhirsch «Basler Zeitung» als Konkurrenten. Hier resultierte ein Plus von 4,1 Prozent.

Der Traditionstitel Basellandschaftliche Zeitung verlor aufgrund der erwähnten Megatrends hingegen 3,1 Prozent. Die verkaufte Auflage beider Titel zusammen ging um 0,6 Prozent leicht zurück. Zum Vergleich: Die «BaZ» büsste 4,58 Prozent ein. Zwischen 2013 und 2017 verlor das Blatt 21,6 Prozent, während die bz um 5,4 Prozent zulegte. (dsi)

Meistgesehen

Artboard 1