SommerTalk

«Die Personenfreizügigkeit killen, das kommt nicht gut»: Peter Spuhler kritisiert die SVP

«Es war immer mein Traum, Unternehmer zu werden»

«Auch ich spüre das Alter, aber Unternehmer bleibe ich noch ein Weilchen»

Die besten Momente aus dem sommerlichen Talk mit Peter Spuhler mitten im Stadler-Rail-Werk.

Seine Züge bringen Menschen auf der ganzen Welt zur Arbeit oder in die Ferien: Peter Spuhler ist Herr über ein gewaltiges Eisenbahnreich. Im SommerTalk spricht der Unternehmer über das Älterwerden, die SVP und falsche Entscheidungen.

Mit einem Bankkredit kauft der ehemalige Eishockeyspieler Peter Spuhler vor 30 Jahren ein kleines Unternehmen. 18 Mitarbeiter zählte dieses zu Beginn, 8000 sind es heute. Mit Engagement, Willenskraft und Ausdauer machte er seine Firma zum Milliarden-Konzern «Stadler Rail».

Beim Gespräch mitten in seinem Werk im thurgauischen Bussnang sagt der SVP-Politiker unter anderem klipp und klar, dass er in Sachen Personenfreizügigkeit das Heu mit seiner Partei nicht auf der gleichen Bühne hat: «Ich habe Mühe damit, wenn man diese Personenfreizügigkeit jetzt killen will. Das kommt meiner Meinung nach nicht gut.»

Ans Aufhören denkt der 60-Jährige noch lange nicht. «Man wird älter, das spüre auch ich», gibt er zwar zu. Aber er nehme sich Auszeiten – zum Beispiel beim Tauchen jetzt in den Sommerferien. «Damit ich wieder voll da bin nach den Ferien.» Denn: «Unternehmer werde ich noch ein Weilchen bleiben.» (smo)

Sehen Sie hier den SommerTalk mit Peter Spuhler in voller Länge:

Peter Spuhler

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