Konsumentenpreise

Die Preise sind in der Schweiz auch im November gefallen

Für einen vollen Einkaufswagen müssen Kunden weniger tief in die Taschen greifen

Für einen vollen Einkaufswagen müssen Kunden weniger tief in die Taschen greifen

In der Schweiz sind die Preise im November auf breiter Front leicht gesunken. Der Landesindex der Konsumentenpreise sank um 0,3 Prozent und erreichte den Stand von 99,1 Punkten (100 Punkte entsprechen dem Preisniveau von Dezember 2010).

Innert Jahresfrist betrug die Teuerung -0,4 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Die Jahresteuerung ist damit den 14. Monat in Folge negativ. Für 2012 rechnet das BFS mit einer durchschnittlichen Jahresteuerung von rund -0,7 Prozent.

Deflationäre Anzeichen dürften aber bald nachlassen: Für 2013 und 2014 erwartet das BFS eine Teuerung von je +0,2 Prozent. Zudem sind die Preise für Importgüter in den letzten 12 Monaten um 0,1 Prozent gestiegen. Der Preisrückgang geht auf die um 1,6 Prozent billigeren Importgüter zurück.

Im November verbilligten sich allerdings auch die Inlandgüter leicht (-0,1 Prozent), die Preise für Importgüter nahmen um 0,9 Prozent ab. Vor allem für Benzin (-5,3 Prozent) und Heizöl (-4,1 Prozent) musste weniger gezahlt werden.

Günstigere Lebensmittel

Auch bei Lebensmitteln sanken die Preise mehrheitlich (-0,8 Prozent). Günstigere Mobilfunktarife drückten die Preise für Nachrichtenübermittlung um 0,5 Prozent. Die Wohnungsmieten nahmen laut BFS um 0,2 Prozent ab, Kleider und Schuhe wurden um 0,4 Prozent günstiger.

Teurer wurden alkoholische Getränke und Tabak (+0,6 Prozent), nachdem es im Vormonat Aktionen für Wein und Bier gegeben hatte. Auch Pauschalreisen, Heimtierhaltung und Wintersportartikel wurden etwas teurer, weniger bezahlt wurde hingegen für Fernsehgeräte und PC Hardware: insgesamt stiegen die Preise für Freizeit und Kultur um 0,2 Prozent.

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