Wirtschaft

Dufry steigert Umsatz, fürchtet sich aber vor Corona-Virus

Dufry bekommt die Auswirkungen des Corona-Virus zu spüren.

Dufry bekommt die Auswirkungen des Corona-Virus zu spüren.

Der Reisedienstleister Dufry hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 1,9 Prozent gesteigert. Aber für das erste Quartal im laufenden Jahr zeichnen sich schon jetzt Einbussen ab.

(gb.) Dufry hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 8.85 Milliarden Franken erzielt, was einem Zuwachs von 1,9 Prozent entspricht. Gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag vermochte das Unternehmen mit Sitz in Basel auch den Bruttogewinn leicht zu steigern gegenüber dem Vorjahr. Er betrug 5,32 Milliarden Franken. Es resultierte für Dufry aber ein Reinverlust von 26,5 Millionen Franken. Die Gewinnzahlen sind laut Dufry wegen einer Umstellung des Buchhaltungssystems nur schwer vergleichbar.

Für das laufende Jahr macht Dufry das Corona-Virus Sorgen, ist doch die Reisebranche von der Ausbreitung des Virus besonderes betroffen. Bereits im Februar zeigten sich für das Unternehmen erste Auswirkungen. Das organische Wachstum sackte um 7,3 Prozent ein, wie es in der Mitteilung heisst. In Asien und dem mittleren Osten seien sogar Rückgänge im zweistelligen Bereich zu beobachten gewesen.

Nach eigenen Angaben betreibt Dufry über 2400 Duty-free-Shops und andere Reisegeschäfte an Flughäfen, Bahnhöfen, Häfen, auf Schiffen und in touristischen Zentren auf der ganzen Welt. Über 31'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten für Dufry.

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