Erfolg für die Eigenprodukte
Erfolg für die Eigenprodukte

Das Rapidwerk in Killwangen profitiert vom Wachstumskurs und steigert trotz dem schwachen Euro Umsatz und Gewinn deutlich.

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rapid killwangen

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Die Rapid Gruppe steigerte den konsolidierten Umsatz im 1 Halbjahr 2010 um 6% gegenüber dem Vorjahr auf 27.7 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (EBIT) lag mit 1.65 Millionen um 26% höher als im 1. Semester 2009, und der Cash Flow legte um 38% auf 2.4 Millionen zu. Der stark gefallene Euro hat die Umsatzentwicklung gebremst und die Margen im Export schrumpfen lassen.

Rapid

Die Rapid Gruppe mit Sitz in Dietikon/ZH beschäftigt Standorten Killwangen/AG und Maienfeld/GR rund 150 Mitarbeitende. Zur Gruppe gehören die Geschäftsbereiche Industrie (Rapid Technic AG) und Immobilien (Rapid Grünau AG, Rapid M+F Services AG, Logotherm AG). Rapid Holding AG ist an der Berner Börse BX kotiert.

Im Geschäftsbereich Industrie ist das Wachstum der Sparte Rapid-Eigenprodukte um 13% gegenüber dem Vorjahr hervorzuheben. Insbesondere der neu entwickelte Rapid Rex übertraf die erwarteten Stückzahlen klar. In der Sparte Handel (Import Iseki, Egholm, Lindner) konnte Rapid den Umsatz der Vorjahresperiode trotz rückläufigem Markt halten (+ 0.3%). Die Sparte Kundenfertigung erhöhte ihren Umsatz in den ersten sechs Monaten 2010 um rund 6%.
Für die 2. Jahreshälfte 2010 rechnet Rapid mit einem weiterhin soliden Wachstum im Bereich der Eigenprodukte. Vor allem die Modelle Rapid Rex und Rapid SWISS dürften sich weiterhin gut verkaufen. In der Sparte Handel wird Rapid in einem schrumpfenden Schweizer Markt um Marktanteile kämpfen müssen. Die Entwicklung in der Sparte Kundenfertigung hängt davon ab, ob sich der Wiederaufschwung in der europäischen Industrie als nachhaltig erweist. Aufgrund der starken Nachfrage im anspruchsvollen Bereich FSW (Friction Stir Welding/Rührreibschweissen) wird 2011 eine 2. grösseren FSW-Schweissanlage in Betrieb genommen.

Im Limmatfeld wird gebaut

Das Projekt Limmatfeld in Dietikon, das Kernelement des Geschäftsbereichs Immobilien, verläuft nach Plan. Die ersten zwei Baufelder, die durch zwei Immobilienfonds der Credit Suisse erworben wurden, sind planmässig im Bau. Im Mai 2010 schloss Rapid den Kaufvertrag für ein 3. Baufeld mit den Investoren Baloise, UBS und HIG Immobilien ab. Da die Eigentumsübertragung und die Zahlung im Juli 2010 erfolgten, sind sie im Halbjahresabschluss nicht enthalten. (AZ/M)

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