Wirtschaft

Führende Unternehmen verbessern Deckungsgrad der Pensionsverpflichtungen – Aussichten bleiben jedoch ungewiss

Obwohl der der Deckungsgrad der Pensionsverpflichtungen in den führenden Schweizer Unternehmen gestiegen ist, bleiben die Aussichten wegen der Coronakrise getrübt (Symbolbild)

Obwohl der der Deckungsgrad der Pensionsverpflichtungen in den führenden Schweizer Unternehmen gestiegen ist, bleiben die Aussichten wegen der Coronakrise getrübt (Symbolbild)

Der Deckungsgrad der Pensionsverpflichtungen ist in den führenden Schweizer Unternehmen 2019 gestiegen. Das zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens Willis Towers Watson. Die Coronakrise hat einen Teil des Anlageertrages jedoch bereits wieder reduziert.

(dpo) Der Swiss Leader Index (SLI) enthält die 30 wichtigsten Werte des Schweizer Aktienmarkts und umfasst die führenden börsenkotierten Unternehmen des Landes. Im Vergleich zu 2018 sind die Vorsorgeverpflichtungen der SLI-Unternehmen im letzten Jahr um 4,6 Milliarden Franken gestiegen, was einer Zunahme von 2,2 Prozent entspricht.

Im gleichen Zeitraum stieg das Planvermögen um 8,8 Milliarden (+4,8 Prozent), so dass der durchschnittliche Deckungsgrad für die SLI-Unternehmen von 81 Prozent im Jahr 2018 auf 85 Prozent stieg. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie von Willis Towers Watson über die Deckungssituation der Vorsorgeverpflichtungen bei den SLI-Unternehmen.

Allerdings ist es nicht angebracht zu jubilieren, so das Beratungsunternehmen, denn die Coronakrise hat die Anlagemärkte im ersten Quartal 2020 stark erschüttert und einen Grossteil der hohen Anlageerträge von 2019 wieder zunichte gemacht. Das zweite Quartal 2020 habe zwar wieder etwas Aufschwung gebracht, jedoch nicht genug, um den coronabedingten Einbruch auszugleichen. Damit bleibt der Ausblick für das Jahr 2020 getrübt, bilanziert Willis Towers Watson.

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