Verpackungsindustrie

Gutes 2008 für die Schweizerische Verpackungsindustrie

Gutes 2008 für Verpackungsindustrie

Gutes 2008 für Verpackungsindustrie

Die Schweizer Verpackungsindustrie blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz der zumeist kleinen und mittleren Unternehmen stieg 2008 um 3,3 Prozent auf 6,49 Mrd. Franken. Die Aussichten für das laufende Jahr sind allerdings trüber.

Die Schweizerische Verpackungswirtschaft sei 2008 trotz der massiven Verschlechterung der Weltwirtschaft seit dem letzten Herbst noch weitgehend ungeschoren davongekommen, sagte der Geschäftsführer des Branchenverbandes SVI, Wolfgang Durrer, vor den Medien in Zürich.

Denn die Branche macht rund 70 Prozent ihres Geschäfts mit Firmen aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, für die sie etwa Medikamentenschachteln, Weinflaschen, Getränkedosen oder Kaffeekapseln liefert. Damit bewege sich die Industrie in relativ krisenresistenten Märkten, sagte Durrer. So sei der Pharmamarkt in letzter Zeit überdurchschnittlich gewachsen.

Einzig in den stark auf den Export ausgerichteten Bereichen habe sich die rapide Verschlechterung des Geschäftsgangs gegen Ende 2008 bereits ausgewirkt, sagte Durrer: Dies betreffe namentlich die Hersteller von Verpackungsmaschinen (-1,3 Prozent) und Holzverpackungen (-3,8 Prozent) für industrielle Güter. 30 Prozent des Geschäfts macht die Branche mit dem Industriesektor.

Der Konsum sei in der Schweiz bislang robust geblieben, sagte der Präsident des Schweizerischen Verpackungsinstituts (SVI), Claude Cornaz. Es stelle sich aber die Frage, wie lange das noch anhalte. Noch würden sich die Konsumenten bei Lebensmitteln und Medikamenten kaum zurückhalten.

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