100'000 Personen hätten das Begehren unterschrieben, meldeten die Initianten am Freitag. Eine geplante Lockerung der Kriegsmaterialexport-Regeln - unter anderem die Erlaubnis für Waffenexporte in Bürgerkriegsländer - hat zur Lancierung der sogenannten "Korrektur-Initiative" geführt.

Heute liegen zahlreiche Kompetenzen in der Waffenexport-Politik bei der Regierung. Das will eine Allianz aus Parteivertretern der Grünen, SP, EVP, GLP, BDP und CVP ändern. Unterstützung erhält die Initiative auch aus kirchlichen Kreisen, von diversen Hilfswerken, Frauenorganisationen und Organisationen wie Amnesty International Schweiz oder der Gewerkschaft Unia.

Vor der Einreichung würden noch einige tausend weitere Unterschriften gesammelt, schrieb die Allianz gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer. Die Sammelfrist für die Initiative läuft am 11. Juni 2020 ab.