Wirtschaft

Investitionen in Umbauprojekte steigen an – weniger investiert wird bei Neubauten

2019 wurde weniger in Neubauten investiert als im Vorjahr.

2019 wurde weniger in Neubauten investiert als im Vorjahr.

Wie die neue Statistik der Bauinvestitionen zeigt, stiegen letztes Jahr die Investitionen in Umbauprojekte, während weniger in Neubauten investiert wurde.

(agl) Während die Bauinvestitionen mit einem leichten Anstieg von 0,2 Prozent insgesamt stabil blieben, stiegen die Investitionen in Umbauprojekte an. Die öffentlichen Auftraggeber, also Bund, Kantone und Gemeinden, steigerten sie um 8,8 Prozent, die Privaten um 2,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Die Investitionssumme bei Neubauten war 2019 dagegen rückläufig, bei den Privaten um 1,4 Prozent, bei den öffentlichen Auftraggebern gar um 7,2 Prozent.

Wie das BFS weiter schreibt, gab es auch bei Hoch- und Tiefbauprojekten eine unterschiedliche Entwicklung. Sowohl die privaten als auch die öffentlichen Auftraggeber erhöhten ihre Investitionen in Tiefbauprojekte um insgesamt 3,9 Prozent und investierten derweil rund 1 Prozent weniger in den Hochbau. Zudem stiegen die Ausgaben für öffentliche Unterhaltsarbeiten gegenüber 2018 um 2,7 Prozent. Die Daten des BFS sind provisorisch.

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