Wirtschaft

Japaner kaufen Schweizer Bankensoftware-Firma: Avaloq geht an die NEC Corporation

Banking-Software von Avaloq soll unter anderem in den Smart Cities des japanischen Konzerns NEC zum Einsatz kommen. (Archivbild)

Banking-Software von Avaloq soll unter anderem in den Smart Cities des japanischen Konzerns NEC zum Einsatz kommen. (Archivbild)

Die japanische IT-Gruppe NEC Corporation übernimmt 100 Prozent der Aktien der Schweizer Firma Avaloq. Diese gilt als global führender Anbieter von digitalen Banking-Lösungen.

(wap) Voraussichtlich fliessen bei der Transaktion 2,05 Milliarden Franken, wie die Avaloq am Montag meldete. Das Schweizer Unternehmen ist zur Zeit zu 55 Prozent im Besitz des Gründers und der Mitarbeitenden, 45 Prozent der Aktien hält das amerikanische Private-Equity-Unternehmen Warburg Pincus.

Avaloq werde weiterhin als eigenständige Einheit mit Hauptsitz in der Schweiz operieren. Ein Personalabbau sei nicht vorgesehen. Die Übernahme durch die NEC ermögliche Avaloq weiteres Wachstum. Die NEC sei weltweit führend in der Integration von IT- und Netzwerktechnologien und verfüge in Europa über mehrere Forschungsstandorte. Einer ihrer Schwerpunkte sei die Entwicklung von Smart Cities, die die Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, um fortschrittliche soziale Infrastrukturen zu schaffen.

Dabei spielten robuste Finanzinstitutionen eine entscheidende Rolle. «Mit ihrer über 30-jährigen Tradition und ihrem Fokus auf Innovation bei digitalen Banking-Lösungen, Kernbankensoftware und Vermögensverwaltungstechnologie ergänzt Avaloq NEC perfekt», heisst es in der Mitteilung.

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