Das beliebte Getränk sei in 79 Prozent der Gastrobetriebe gleich teuer wie im Vorjahr geblieben, teilte der Branchenverband Cafetier Suisse am Montag mit. Im Vorjahr hatten noch mehr als die Hälfte der Anbieter die Preise erhöht. Cafetier Suisse hat die Angebote in 350 Betrieben verglichen.

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Die Zurückhaltung bei den Preiserhöhungen liegt klar am schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, in dem sich die Gastrobranche befindet. Das Gewerbe leidet unter dem abflauenden Tourismus als Folge der europäischen Schuldenkrise und des starken Frankens. Mit einem Gastgewerbebetrieb auf 291 Einwohner ist der Konkurrenzkampf in der Branche zudem sehr hart.

Knapp fünf Prozent der Betriebe haben den Preis für "Kafi" im vergangenen Jahr sogar verbilligt. Die Reduktion geht von 10 bis 90 Rappen pro Tasse. Diese Entwicklung ist laut Cafetier Suisse neu.

Eine Umfrage auf unsere az-Seite ergab: Den Konsumenten sind diese Preise zu hoch. 89 Prozent aller Teilnehmer der Umfrage geben an, für einen Kaif crème niemals mehr als vier Franken zu bezahlen. (sda/cls)