Luftfahrt

Massiv weniger Passagiere – diese Grafiken zeigen, wie der Flugverkehr in Zürich, Basel und Genf einbrach

Die leeren Hallen im Corona-Lockdown – im Bild der Flughafen Basel Mulhouse – spiegeln sich in den Zahlen der Luftverkehrsstatistik wieder.

Die leeren Hallen im Corona-Lockdown – im Bild der Flughafen Basel Mulhouse – spiegeln sich in den Zahlen der Luftverkehrsstatistik wieder.

Im ersten Quartal sind 22,4 Prozent weniger Flugpassagiere in der Schweiz registriert worden als im Vorjahr. Während die Zahlen im Januar und Februar noch leicht stiegen, brach der Flugverkehr im März stark ein.

(agl) Mit dem Lockdown im März sank das Passagieraufkommen in der Schweiz um 62 Prozent. Das zeigen neue Zahlen, die das Bundesamt für Statistik am Donnerstag veröffentlicht hat.

Insgesamt wurden von Januar bis März 10,1 Millionen Flugpassagiere an den Schweizer Flughäfen registriert. Das sind 2,9 Millionen oder 22,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang war mit 26 Prozent beim Flughafen Basel Mulhouse am grössten. 79 Prozent der Fluggäste hatten eine Destination in Europa als Reiseziel, 9 Prozent reisten nach Asien, 5 Prozent nach Nordamerika und 4 Prozent nach Afrika.

Auch die transportierte Luftfracht ging im ersten Quartal zurück. Von Januar bis März wurden 89 Millionen Kilogramm transportiert, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch hier fällt der Einbruch vor allem auf den März zurück, in dem 36 Prozent weniger transportiert wurde. Der grösste Teil der Luftfracht ging nach Asien, an zweiter Stelle stehen Europa und Nordamerika.

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