Bei der Kollision wurde niemand verletzt, am Flugzeug entstand allerdings erheblicher Sachschaden, wie ein Edelweiss-Sprecher gegenüber dem Onlineportal "20minuten.ch" sagte. Die Passagiere konnten den Flieger demnach auf normale Art verlassen.

Die Unfallursache ist unklar. Gemäss kanadischen Medien beschädigte ein Flügel einer Boeing 787 (Dreamliner) von Air Canada das Heck der Edelweiss-Maschine. Diese war unmittelbar nach der Landung an einem Gate parkiert.

Betroffen vom Ausfall des Flugzeugs mit Platz für über 300 Passagiere sind rund ein Dutzend geplante Flüge mitten in der Ferienzeit, wie aus einer Auflistung auf der Webseite der Lufthansa-Tochter hervorgeht. Unter anderem annullierte Edelweiss bis mindestens Dienstag Verbindungen zwischen Zürich und den US-Städten San Diego und Denver aber auch den Seychellen im Indischen Ozean. Auf weiteren Flügen kommen teils andere Maschinen zum Einsatz.

Edelweiss besitzt im Langstreckenverkehr vier Airbus A340 und zwei Airbus A330. Für Kurz- und Mittelstrecken sind zehn Airbus A320 im Einsatz. Zudem steuert bei Bedarf auch die grössere Schwester-Airline Swiss Flugzeuge und Crews bei.