Coronavirus - Schweiz

Postauto dämmt Freizeitverkehr ein mit Velo-Transportverzicht

Ein mit Velos beladenes Postauto in S-Charl im Engadin. Damit ist vorläufig Schluss. (Archivbild)

Ein mit Velos beladenes Postauto in S-Charl im Engadin. Damit ist vorläufig Schluss. (Archivbild)

Velos können vorläufig nicht mehr im Postauto mitgenommen werden. Postauto hat entschieden, keine Velos mehr zu transportieren, um den Freizeitverkehr einzudämmen. Die Einschränkung gilt ab sofort.

Der Transportverzicht betreffe Velos, die an einem Heckträger oder in einem Anhänger transportiert werden, teilte Postauto am Dienstag mit. Nicht mehr erlaubt sei auch der Transport von Velos im Fahrzeuginnern. Postauto nehme auch keine Reservationen für Velos entgegen.

Mit dieser Massnahme will das Transportunternehmen einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Fast sämtliche Velos, die Postauto transportiert, können dem Freizeitverkehr zugeordnet werden. Überhaupt sei auf Freizeitfahrten im Postauto möglichst zu verzichten, damit der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfohlene Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden könne.

Von der Aufrechterhaltung der Transportleistung sollen laut Postauto Menschen profitieren, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind, weil sie auswärts arbeiten oder einkaufen müssen. Dafür würden wenn immer möglich genügend und ausreichend grosse Fahrzeuge eingesetzt. Nach der Ausdünnung der Fahrpläne hat Postauto gemäss Mitteilung nach einzelnen Engpässen an gewissen Orten Verbesserungen umgesetzt.

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