Wachstumsmotor des Konzerns in seinem letzten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 war Asien. In der Region Asien-Pazifik stiegen die Verkäufe um 36 Prozent.

Der Umsatz nach neun Monaten (April bis Dezember) hat insgesamt um 27 Prozent auf 6,833 Mrd. Euro zugelegt. Am schwächsten gewachsen ist der Konzern mit der Marke Montblanc. Deren Umsatz ist um 7 Prozent auf 554 Mio. Euro gestiegen. In der für Richemont wichtigen Schmucksparte legte der Umsatz um 30 Prozent auf 3,528 Mrd. Euro zu. Das Unternehmen verkauft Marken wie Cartier und Van Cleef & Arpels.

Mit Uhrenmarken wie IWC, Jaeger-LeCoultre oder Vacheron Constantin erzielte Richemont von April bis Dezember 1,86 Mrd. Euro Umsatz (+29 Prozent). Luxusgüter zeigten sich damit im vergangenen Jahr robust: Der Uhrenkonzern Swatch vermeldete in der vergangenen Woche eine Umsatzsteigerung von 10,9 Prozent auf 7,14 Mrd. Franken.