Industrie

Rolls-Royce streicht wegen Coronavirus-Krise bis zu 8000 Stellen

Der Hersteller von Triebwerken, Rolls-Royce, plant laut einem Medienbericht, tausende Mitarbeiter aufgrund der Luftfahrtkrise zu entlassen. (Archivbild

Der Hersteller von Triebwerken, Rolls-Royce, plant laut einem Medienbericht, tausende Mitarbeiter aufgrund der Luftfahrtkrise zu entlassen. (Archivbild<)

Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce will wegen der Luftfahrt-Krise als Folge der Coronavirus-Pandemie bis zu 8000 Stellen streichen. Das geht aus einem Medienbericht hervor.

Spitzenmanager des Unternehmens hätten damit begonnen, einen Restrukturierungsplan auszuarbeiten, der die Belegschaft von rund 52'000 Mitarbeitern um bis zu 15 Prozent reduziert, berichtete die regelmässig gut unterrichtete "Financial Times" in der Nacht auf Samstag.

Bei Rolls-Royce war zunächst keine Stellungnahme bezüglich der Informationen zu erhalten. Allerdings fahren derzeit die Hersteller von Flugzeugen ihre Produktionen auf tiefere Niveaus herunter, weshalb auch weniger Triebwerke gefragt sein dürften.

Rolls-Royce hat wegen der Coronavirus-Krise bereits die Sparschraube angezogen. Das Unternehmen will mit verschiedenen Massnahmen 750 Millionen Pfund in diesem Jahr einsparen. Rolls-Royce sicherte sich zudem eine weitere Kreditlinie über 1,5 Milliarden Pfund und hat nun 6,7 Milliarden Pfund an liquiden Mitteln, um sich gegen die langfristigen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu wappnen. Der Triebwerkshersteller kassierte auch die Prognose für den Geschäftsverlauf des Jahres 2020.

Meistgesehen

Artboard 1